Mittwoch, 21. November 2012

Unausgesprochen

Das schlimmste Gefühl ist es, nicht aufschreiben zu können, was ich fühle. Wenn es mir schlecht geht, habe ich sofort das Gefühl alles aufschreiben zu müssen und danach geht es mir besser, wirklich besser. Es ist kaum zu beschreiben, wie es ist, keine Worte dafür zu finden, obwohl man es gewöhnt ist alles aufschreiben zu können, wenn man es braucht. Es ist fast wie eine Droge, man braucht es, wenn es einem schlecht ist, wenn man es nicht bekommen kann, wird nur schlimmer und schlimmer.
Mir geht es schlecht, tief in meinem Inneren weiß ich ganz genau warum, doch es ist so weit weg und gleichzeitig beherrscht es meinen ganzen Körper und kommt mir so nah, wie sonst nichts und niemand es tut.
Ich kann nichts schreiben, es macht mich noch schwächer, ich kann nichts dagegen tun, ich habe mich für diesen Teil in meinem Leben selbst entschieden. Es ist da und es wird bleiben. Der erste Schritt ist es zu schaffen, darüber schreiben zu können. Danach kann ich langsam ein Fuß vor den anderen setzten und vielleicht, wenn ich Glück habe, dann stolpere ich nicht über meine eigenen Füße.

Samstag, 3. November 2012

Der Gefangene eines Liedes

Ich habe es versucht, ich habe das Lied eingeschaltet und habe es laufen gelassen. Die Wirkung dieses Liedes ist unglaublich, keiner der das noch nicht erlebt hat, wird es nachvollziehen können. Schon vor Beginn des Liedes wird mir ganz eng im Magen, nur der Gedanke daran macht mir schon Angst. Es wird eingeschaltet, die ersten Töne erklingen und ich bekomme nur noch schwer Luft, ich spüre wie es enger und enger wird, doch plötzlich falle ich wie in eine kleine Ohnmacht, ohne es zu wollen fallen meine Augen zu, in meine Nase zieht der Geruch von seinem Parfüm, vor meinen geschlossenen Augen sehe ich sein Zimmer, seine Musikanlage, ich fühle mich als würde ich in seinen Armen liegen. Wie damals. Als nächstes kommen mir die Bahnfahrten in den Kopf geschossen, ich sehe genau wer vor mir saß und wie ich von Glück erfüllt war. Doch dann plötzlich merke ich wie ich in einer falschen Welt leben und meine Augen reißen wieder auf. Ich versuche gegen mich anzukämpfen, ich wollte dieses Lied zu Ende hören, um endlich mit ihm abzuschließen, aber ich verlieren den Kampf gegen mich selbst und drücke den Pausenkopf nach einer Minute und ein paar Sekunden. Mir standen noch weitere zweieinhalb Minuten bevor, Minuten, die ich nicht erleben konnte, weil sie mir zu viel bedeuten. Es war die Stelle des Refrains, an der ich wieder ins hier und jetzt zurückgeholt wurde...

Die Erinnerungen kommen zurück

Warum ist es so schwer jemanden zu vergessen, den man einmal geliebt hat, obwohl man ihn gar nicht mehr liebt. Man ist sich sicher, man will nie wieder einen so engen Kontakt zu ihm aufbauen, man hat die Trauer eigentlich schon überwunden, wäre wahrscheinlich bereit für etwas, jemanden neuen. Doch die schönen Stunden, die Erinnerungen und letztendlich auch den Menschen, kann man doch nicht vergessen. Muss man es irgendwann schaffen oder darf man einfach noch daran zurück denken, darf dieser Mensch noch ein Rolle im Leben spielen, obwohl man eigentlich darüber hinweg ist oder bedeutet das, dass man es nicht geschafft hat sich komplett davon zu lösen, dass man noch nicht bereit für jemand anderen wäre. Erinnerungen sind das schönste auf der Welt, niemand sollte es einem nehmen könne, doch gleichzeitig kann es auch das schmerzhafteste der Welt sein. Ich denke immer und immer wieder daran. Mal wochenlang fast gar nicht, dann wieder öfter und auch wenn ich dabei normalerweise keine Schmerzen mehr wahrnehme, ich merke in der einen Situation, dass ich es noch immer nicht geschafft habe, ganz loszulassen. Ich weiß genau, es steht mir noch eine Hürde bevor, die ich überwinden müsste, doch es ist schwerer als man denkt.

Donnerstag, 1. November 2012

Unerwartetes Ende von 4 wunderbaren Tagen! ♥

Hallo meine Lieben!
Unerwarteter Weise kann ich schon heute etwas bloggen, nachdem ich gestern zu früh von einer Freizeit über die Ferien abgeholt werden musste.. Eigentlich wäre ich erst heute Abend nach Hause gekommen, aber da mich gestern die Darmgrippe erwischt hat, musste ich gestern Abend schon abgeholt werden. Etwas blöd, aber so ist das wohl.

4 tolle Tage liegen hinter mir, viel geprobt, wenig geschlafen, viel Spaß gehabt. Jedes Jahr ist es wieder wunderschön, einmal für ein paar Tage von allem abschalten zu können, Musik zu machen und mit einer Gruppe ganz bestimmter Menschen Zeit zu verbringen. Dort werde ich einfach so angenommen, wie ich bin. Ich muss mich nicht verstellen, ich muss keine Maske aufsetzten, um genauso akzeptiert zu werden wie andere, ich bin einfach ich und alle finden das gut. Ich weiß natürlich trotz allem nicht, was hinter meinem Rücken gesagt wird, aber das weiß ich nie und deshalb muss man das wohl ab und zu einfach abschalten und nur darauf achten, was man weiß. Und ich weiß, dass ich mich dort wohl fühle, als wäre es ein Teil meiner Familie. Auch wenn ich das über ein Jahr manchmal vergesse, wird es mir dort immer wieder gezeigt. Als ich gegangen bin, ging es mir nicht gut. Egal wie lang ich schon über viele Sachen hinweg war, es kam alles wieder hoch. Ich dachte all meine Bemühungen manches in meinem Leben zu verdrängen, hätten nichts genutzt, aber jetzt nach diesen 4 Tagen, habe ich 4 Tage nicht mehr ein einziges Mal daran gedacht. Es ging mir einfach gut und so ist es immernoch, ich bin zwar mal wieder krank  und das nach so kurzer Zeit, aber für mich gilt immernoch, eine Grippe ist nicht halb so schlimm, wie eine Krankheit von innen. Eine Grippe geht rum, es geht dir schlecht und du willst nur noch gesund werden, du verbringst deine Tage im Bett, aber danach ist es auch wieder rum. Und so geht es mir, das schlimmste an der Grippe ist für mich, dass ich den letzten Abend und die letzte Nacht nicht mit diesen Menschen verbringen durfte. Aber auch das kann ich nicht ändern und auch das ändert nichts an den wunderbaren 4 zurückliegenden Tagen. Gestern waren alle so lieb zu mir, jeder hat sich um mich gesorgt, aber keiner war so, dass es mich genervt hätte, weil ich einfach allein sein wollte. Sie haben trotzdem normal weiter gemacht und mir gezeigt, dass ich ihnen nicht egal bin. So wie man es sich wünscht. Ich bin froh, dass ich sie habe und hoffe, dass ich hier nicht wieder zurück verfalle in alte Zeiten, sondern das mitnehmen, was ich jetzt wieder gelernt habe. Glücklich sein mit dem was ich habe und nicht traurig über das was ich mal hatte und jetzt nur noch Trauer für mich bedeutet. 
Eure Miaa  

Montag, 22. Oktober 2012

Ausgleich zum Alltagsstress

Hallo ihr Liebsten da draußen..
Ja, ich weiß es ist schon wieder ewig her und diesmal wirklich ewig und es tut mir leid und es kommt immer das gleiche Geschwafel.. Ich hoffe einfach weiterhin ihr seid mit nicht böse und die wenigen Posts sind wenigstens etwas. Ich möchte einfach nicht den ganzen langweiligen Alltagsstress hier schreiben und so sah es bei mir die letzten Wochen eben aus, immer das gleiche. Verzeiht mir zu tausendsten Mal..

Es ist verrückt, ich mache seit Monaten sehr viel Sport, mehrmals die Woche, bis zu 5 Mal die Woche und es hat mir nie wirklich Spaß gemacht. Ich habe es gemacht, weil ich das Gefühl hatte, etwas tun zu müssen. Außerdem hat es meine Freundin und mich verbunden, seit dem sind wir wieder unzertrennlich, aber auf eine perfekte Art und Weise. Wir kleben nicht zusammen, sehen uns aber trotzdem sehr oft und ich freue mich jedes Mal darauf, wir haben ein eigenes Leben mit zum Teil verschiedenen Freunden, kennen uns aber trotzdem in und auswendig. Es ist kein Zwang, jemanden treffen zu müssen, weil man ansonsten die Freundschaft aufs Spiel setzt, es gibt kein Streit, es ist wie eine zusätzliche Schwester. Sie wohnt höchstens zwei Minuten zu Fuß von mir entfernt und wir können uns immer treffen, wenn er nur für eine Stunde ist. Ich kenne sie seit ich Denken kann und obwohl zwischendrin der Kontakt etwas weniger war, ist es jetzt wieder wie am Anfang. Ich bin so froh sie zu haben, es ist eine Freundschaft, die mich auf keine Art und Weise belastet, es ist einfach nur eine Bereicherung und ein toller Ausgleich. Wir haben den Sport geteilt und immer darüber reden können, es war eine Gemeinsamkeit von vielen anderen, die zusammenschweißt. Richtig Spaß gemacht hat das Joggen und der Hometrainer nie, aber zu zweit war es weniger schlimm. Es gehört eben dazu, zu meinem Leben und danach bin ich ausgeglichener, es ist der einzige Weg einmal komplett all den Stress zu vergessen und sich auf etwas anderes zu konzentrieren als auf Schule ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, dann man doch etwas tun hätte müssen. Und jetzt kam das, was mir schließlich komplett gezeigt hat, dass der Sport nun zu meinem Leben gehört und das auch so bleiben soll. Eine Minute, direkt in der Mitte von meiner Freundin und mir, hat ein neue Fitnessstudio eröffnet, nicht zu groß, aber alles was man braucht zum trainieren. In unserem Sporteifer haben wir uns direkt angemeldet und trainieren jetzt nach einen Plan von dem wirklich sehr netten Trainer. Und es macht mir Spaß, mehr als jeder andere Sport je zuvor. Ich freue mich darauf dort hinzugehen, meine Übungen zu machen, ein bisschen zu rennen auf dem Laufband, alles zu vergessen und danach rundum glücklich zu sein. Ich weiß nicht, was es mit mir macht. Wir reden, rennen, strengen uns an und haben etwas Muskelkater, und das tut gut. Ich habe endlich das Gefühl das perfekte Mittel gefunden zu haben, um die Schule und all den Stress um mich herum, bewältigen zu können. Außerdem ist alles, was man ohne die Unterstützung von Erwachsenen tut, organisiert und schafft, ein weiterer Schritt in Richtung Selbstbewusstsein. Und genau das haben wir getan, wir sind mittlerweile Alt genug, um alles selbst zu organisieren, selbst mit den Fitnesstrainer zu reden, einen Plan mit ihm zu erstellen und einfach offen zu sein. Für mich wäre es bis vor wenigen Monaten noch ein riesiger Schritt gewesen dort hinzugehen und einfach mit einem fremden Mensch zu reden. Mittlerweile ist das ganz normal, ich werde offener und das macht mich unglaublich glücklich. Das ist das, was ich in meinem Leben als ersten Schritt ändern muss, um mit mir zufrieden sein zu können und damit ein großes Stück glücklicher. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es jemals sagen werde, aber Sport gehört mittlerweile zu meinem Leben dazu und ich will es nicht mehr ohne bewältigen. Es stimmt, es schüttet Glückshormone aus und man kann abschalten, wie man es nirgends anders kann... Für jeden wird es ein anderes Mittel geben, um einmal richtig abzuschalten, um glücklicher und ausgeglichener zu sein. Wenn man das erreicht hat, hat man einen großen Schritt zum glücklich sein geschafft. Und man kann damit viel mehr schwierige Phasen überwinden. Nicht nur die Muskeln werden stärker, auch das ganze Innenleben, meine Verfassung wird besser und stärker.
Ich hab euch lieb, Miaa

Freitag, 28. September 2012

Warum kommt immer alles noch schlimmer, obwohl man schon denkt, dass alles schon schlimm genug ist? Alles kommt auf einmal, wie ein Transporter voller Steine, die alle auf dich geschüttet werden. Du musst versuchen nach Luft zu schnappen sobald es nur die kleinste Lücke gibt. Wenn du Glück hast schaffst du es, ganz langsam mit all deiner Kraft jeden einzelnen Stein von dir zu entfernen, dich zu befreien aus der Gefangenheit. Doch wenn du den falschen Stein zur falschen Stein bewegst, könnte es sein, dass alles wieder zusammenbricht und du wieder am Anfang stehst oder sogar noch mehr vor dir hast, als am Anfang. Behutsamkeit, Sensibilität, Stärke, Geduld, Wille, Kraft und all das, was dein Körper noch hergibt, wird von dir abverlangt. Am Ende erstickst du entweder unter der Trümmern deines Lebens oder hast es geschafft dich davon zu befreien. Manche müssen aufgeben, sie spüren sich selbst nicht mehr, sie haben keine Kraft mehr, alles ist aufgebraucht und keiner hilft ihnen sich zu retten. Dir wird gesagt, wenn du das geschafft hast, kannst du alles andere auch schaffen, nichts wird dir mehr im Weg stehen. Doch so einfach ist es nicht. Wenn deine Fähigkeiten einmal ausgeschöpft sind, ist es nicht so einfach sie wiederzubeleben. Es braucht Zeit, erneute Geduld und erneuten Willen. Irgendwann wird man dafür belohnt, dass man all das durchgestanden hat, ich glaube und hoffe das aus tiefstem Herzen.
Miaa ♥

Freitag, 21. September 2012

Veränderungen...

Hallo meine Lieben!
Ich würde mich freuen, wenn ihr mal eure Meinung zu dem Thema Veränderungen da lasst. Mich würde das sehr interessieren, vor allem wie ihr damit umgeht. Danke ihr Lieben.

Veränderungen, kleine Veränderungen, große Veränderungen, nötig oder unnötig?! Ist es im Leben wichtig auch mal Veränderungen durchzumachen, die man gar nicht unbedingt selbst wollte oder vor denen man sogar richtig Panik hat, weil sie im ersten Moment nichts Gutes für dich aufzeigen, weil sie zu viel Veränderung sein könnten? Oder sollte man am Besten nur selbst entscheiden können, wann und wo eine Veränderung ansteht? Ich weiß es nicht. Ich glaube, wenn ich selbst entscheiden müsste, wann es gravierende Veränderungen in meinem Leben geben soll, dann gäbe es nie welche. Doch wäre es nicht besser auch mal etwas zu riskieren... Würde es danach vielleicht sogar viel besser sein, als zuvor. Niemand wird Veränderungen vermeiden können, auch mir bleibt es nicht erspart. Es gab schon vieles, was an meinem Leben verändert wurde, ohne dass ich es wollte. Ob es besser so war oder nicht, werde ich wohl nie herausfinden, denn ich weiß nicht, wie es sonst geworden wäre. Nur leider stehen mir im nächsten Jahr wieder einige Veränderungen bevor, von denen ich noch nicht weiß, was ich davon halten soll. Doch ich frage mich, was daran gut sein kann, wenn eine Freundin nach Amerika geht, mit der man seit seiner Kindheit aufgewachsen ist. Die fast wie eine zusätzliche Schwester geworden ist. Gibt es da etwas postiv zu sehen? Ich finde nichts und das macht mich traurig, warum muss ich so viele Menschen an so viele verschiedene Orte 'verlieren'. Ich weiß, es gibt Internet, Telefon und und und. In Kontakt bleiben ist nicht das größte Problem, aber was ist, wenn ich sie mal wieder bräuchte um mit ihr zu reden. So richtig reden, einfach den ganzen Tag zusammensitzen und reden. Wenn das die einzige Veränderung wäre, doch auch in der Schule werde ich mich ab nächstes Jahr umgewöhnen müssen. Nicht, dass ich in die Oberstufe komme, nein. Andere, persönliche, menschliche Veränderungen werden anstehen. Auch in Verbindung mit Freundschaft. Aber vielleicht hat diese Veränderung etwas gutes. Ich muss mich damit abfinden, jeder muss das. Es wird mich wieder Kraft kosten. Aber meine Mutter sagt immer: 'Denk immer daran, wir sind immernoch die Stärksten und du wirst es später immer sein!' Damit zeigt sie mir, dass sie immer hinter mir steht und ich jede, noch so große Veränderung meistern kann. Und vielleicht sage ich im nachhinein sogar, es ist besser so wie es jetzt ist.
Miaa ♥

Montag, 10. September 2012

Erster Schultag!

Hallo ihr Liebsten! 
Heute war mein erster Schultag und ich hatte wirklich überhaupt gar keine Lust auf diesen Tag, aber er war besser als erwartet. Ich bin überraschend gut aus dem Bett gekommen und ich habe endlich wieder soo viele tolle Leute auf einem Haufen gesehen. Ach, ich liebe meine Klasse, ihr könnt euch nicht vorstellen wie viel Spaß wir heute hatten und das in der Schule! Und endlich habe ich meine zwei Liebsten wieder gesehen und die Begrüßung war so unglaublich herzlich und echt, dass ich mir direkt doof vorkam, was ich mir für Gedanken gemacht habe. Ich kam mit dem Fahrrad an die Haltestelle, eine meiner Freundinnen kam gerade von einer anderen Richtung angelaufen und hätte eigentlich gar nicht bis zu mir laufen müssen, sie hätte einfach an der Haltestelle warten können bis ich auch angekommen bin, aber sie kam auf mich zugerannt, freudestrahlend und nahm mich in den Arm, drückte mich ganz fest mit den Worten: "Ich hab' dich sooo vermisst, das glaubst du gar nicht!" Dann standen wir erstmal eine Weile zu zweit an der Haltestelle und haben geredet und gelacht bis dann meine zweite Liebste auch noch kam. Sie lief uns entgegen und als meine Freundin sie umarmen wollte, sagte sie: "Jetzt muss ich erstmal jemand anderen knuddeln!" und damit meinte sie mich. Die beiden hatten sich die letzten zwei Wochen jeden Tag gesehen und von mir waren sie tausende Kilometer entfernt, deshalb wollte sie erstmal mich knuddeln. Kein Angst, danach hat sie natürlich auch noch meine andere Freundin umarmt! Aww, ich liebe die beiden so! Und, dass sie auch während der zwei Wochen an mich gedacht haben, haben sie mir gezeigt, indem sie mir eine wunderschöne Tasche und ein tolles Oberteil aus England mitgebracht haben. Ich glaube ich mache mir wirklich manchmal zu schnell zu viele Gedanken. Sie sind eben doch nicht umsonst meine aller, aller Liebsten und das zurecht. Ich kann mir denken, dass jetzt viele denken 'Was geht eigentlich bei der schief, einen Tag ist sie total schlecht gelaunt wegen denen und am nächsten Tag ist wieder alles super?!'. Ja es ist wohl wirklich etwas komisch, aber vielleicht bin ich auch einfach etwas komisch in mancher Hinsicht. Aber ist das nicht jeder irgendwie ein bisschen auf seine Weise?
Unser Stundenplan und die Lehrer, die wir bekommen haben, war zwar eher ein Grund schlecht gelaunt zu sein, aber dafür gab es gar keine Zeit. Wir hatten so viel zu erzählen und ich war so glücklich meine ganze Klasse wieder zu sehen, wie eh und je. Den halben Tag nur gelacht! :D
Miaa ♥

 

Sonntag, 9. September 2012

Hallo meine Liebsten!
Morgen geht alles wieder los, die Schule beginnt auch bei mir wieder und ich habe wirklich keine große Lust, um ehrlich zu sein überhaupt keine Lust. Aber so ist das wohl bei vielen, ich werde mich schneller als ich gucken kann, wieder ganz und gar daran gewöhnt haben. Aber außer der Schule gibt es eben auch andere Probleme...
 
Ich habe Angst, dass ich nun nicht mehr so eine große Rolle spielen werde. Dass sie jetzt einfach bessere Freunde gefunden haben, Freunde mit denen sie noch nicht so oft gestritten haben und die sie jetzt als perfekte Freunde empfinden. Ich will nicht plötzlich nur noch irgendeine Freundin sein, ich will weiterhin eine der wichtigsten Personen in ihrem Leben sein. Sie sind für mich wie ein Strohhalm, an dem ich mich festhalten kann. Wenn dieser Strohhalm von nun an immer schwächer werden würde und immer mehr abknicken würde, dann weiß ich nicht, was mit mir geschieht. Diese Sprachreise, diese zwei Wochen zu zweit mit neuen Freunden in England, könnten mich unwichtiger für sie gemacht haben. Ich frage mich immer, warum ich mir immer so viele Gedanken mache oder gar machen muss. Vielleicht sind all die Sorgen umsonst, aber sie geben mir immer und immer wieder das Gefühl, das ich plötzlich nicht mehr wichtig sein könnte. Warum ist das genau bei ihnen immer so und bei so vielen anderen Freunden nicht. Wahrscheinlich weil sie mir das Wichtigste überhaupt sind und ich mir ein Leben ohne diese zwei Personen nicht mehr vorstellen möchte. Ich habe einfach solch eine Angst, ich will das nicht mehr haben und ich arbeite so hart an mir. Ich versuche ihnen nie Vorwürfe zu machen, obwohl ich so viele in mir habe, die ich gerne aussprechen würde, aber immer wenn ich das tue, dann endet das im reinsten Chaos und meine Kraft für die nächsten Wochen ist aufgebraucht. Meist merke ich danach, dass ich mal wieder viel zu schnell gehandelt habe und dass jeder seine kleinen Fehler hat, die man akzeptieren muss, wenn man eine echte Freundschaft eingehen will. Ich weiß, dass ich auch meine Fehler habe und zum Teil sogar sehr große, ich arbeite an mir...
Miaa ♥

Donnerstag, 6. September 2012

Und alles fängt wieder von vorne an.

Meine Lieben,
verzeiht mir meine manchmal so unregelmäßigen Posts. Es gibt Zeiten, da schreibe ich jeden Tag, am liebsten würde ich den ganzen Tag durchschreiben, und dann gibt es wieder Zeiten in denen ich mich zwingen muss überhaupt etwas zu schreiben. Dafür gibt es die verschiedensten Gründe und ich hoffe einfach ihr versteht das und seid mir nicht böse. ;)



Bald beginnt sie wieder, die Schule
Ein neues Schuljahr, alles geht wieder von vorne los!
Ein ganzes Jahr warten steht bevor, bis zu den nächsten Sommerferien.
Der alltägliche Stress wird mich wieder einholen.
Aber ich werde wieder viele meiner Freunde jeden Tag sehen, ich werde wieder in meiner Klasse lachen.

 Miaa ♥ 
 
    

Dienstag, 28. August 2012

Familie

Hallo ihr Lieben!
Ist jetzt doch schon wieder etwas her, dass ich geschrieben habe. Hatte sehr, sehr viel Familienbesuch und bin einfach gar nicht dazu gekommen etwas zu schreiben, ich war sowieso kaum am PC. Jetzt aber erstmal ein paar Worte zu den letzten Tage/Wochen mit meiner Familie.

Eine Woche voller Stress und Plänen und eine Woche voller Freude und Entspannung, dazwischen ein Wochenende mit jeder Menge Familie, Spaß und dazu eine kräftige Prise Stress.
Die erste Woche begann mit dem Besuch einer Tante, deren Mann, ihren zwei Söhnen und meiner Schwester. Menschen, die mir eigentlich sehr am Herzen liegen und die ich über alles liebe, für mich ein fester Bestandteil meiner Familie, nicht nur 'Verwandschaft'. Doch leider kann auch die Zeit mit geliebten Menschen den Urlaub zum Stress werden lassen. Zumindest für einen Teil der Gruppe, und zwar für mich... Diese durchgehende gute Laune, die ich aufbringen soll, um nicht der ganzen Familie den Tag zu versauen, kostet unglaublich viel  Kraft. Irgendwann ist es nur noch ein aufgesetztes Lachen, eine Fassade, um nicht alles zu zerstören. Immer mehr Kraft geht verloren und dann gibt es diesen Moment, in dem alles zusammenbricht. Die ganze Fassade, das aufgesetzte Lachen, die gute Laune, alles. Plötzlich kann ich nur noch schreien und alles platzt aus mir heraus, was in all den Tagen in meinem Kopf hervor ging. Auch Dinge, die ich eigentlich nie laut sagen wollte, weil sie die anderen verletzten. Alles wirkt dann sehr viel dramatischer, als es eigentlich ist und danach geht es mir zwar irgendwie besser, weil ich die Kraft, um die Fassade aufrecht zu erhalten nicht mehr benötige, aber meine Gewissensbisse, den anderen Gegenüber beginnen mich nun mehr und mehr Kraft zu kosten. Ab diesem Moment an, kann ich mich bei jeder noch so kleinen Bemerkung nicht mehr zurückhalten. Jede kleine oder größere Kleinigkeit wird zum Streit, ausgelöst von mir. Ich will es nicht, aber in solchen Momenten handelt mein Körper alleine, mein Kopf ist wie ausgeschaltet, Standby-Funktion ist aktiviert. Die Tatsache, dass es soweit gekommen ist, lässt mich nur noch trauriger werden und irgendwann möchte ich nur noch alleine sein und weinen. Vor den anderen zeige ich diese Schwäche nicht, ich habe schon genug von mir Preis gegeben. Also gehe ich in mein Zimmer, alleine, für Stunden und weine. Erst weine ich, dann beruhige ich mich meist und liege einfach nur da. Starre in die Leere oder denke nach. Nach solch einer Woche, die so geendet hat, habe ich keine Kraft mehr glücklich zu wirken, geschweige denn glücklich zu sein. Doch es ging weiter, am Samstag sollte fast meine ganze Familie anreisen. Die Geschwister meiner Mutter, deren Kinder, Lebensgefährten und Enkelkinder. Zum Teil Menschen, die ich nicht sehr oft sehe, Menschen, die zwar in einer Weise zu meiner Familie gehören, die ich aber eher als Verwandschaft bezeichne. Sie haben mein Vetrauen noch nicht komplett gewonnen. Bei so vielen Tanten und Onkeln, die in ganz Deutschland leben, ist es glaube ich nichts außergewöhnliches, dass man zu 2-3 keine engere Bindung aufgebaut hat, weil man sich einfach zu selten gesehen hat. Vor diesen Menschen Schwäche zu zeigen, ist das, was ich am wenigsten möchte. Ich habe alles versucht, stark zu wirken, einigermaßen glücklich und zu allem gute Mimik zu machen. Anfangs war alles eine regelrechte Qual, denn in mir war es noch leer von der vergangenen Woche und ich versuchte mich so gut es ging zurückzuhalten und alles einfach zu erleben ohne selbst eine große Rolle zu spielen. Ungefähr den halben Tag ging das so gut, doch dann kamen immer mehr Menschen, die mir sehr nahe stehen auf mich zu, redeten mit mir, wollten mit mir spielen (wie meine kleine Großcousine) und die ganze Stimmung wurde wie automatisch auch bei mir endlich lockerer. Ich fühlte keinen Zwang mehr, ich tat das was ich wollte, spielte mit meiner kleinen Großcousine, redete mit meiner Cousine und wurde langsam wieder glücklich. Mit kleinen Kindern zu spielen und langsam oder sogar recht schnell das Vetrauen zu gewinnen ist für mich eines der schönsten Dinge der Erde. Sie achten nicht darauf, ist jemand hübsch, dick, dünn oder geschminkt. Nein, sie nehmen jeden, der sich liebevoll mit ihnen beschäftigt, ganz egal wie das äußere Erscheinungsbild ist. Der Samstag war also letztendlich ein ganz schöner Tag, doch wie das bei mir so ist, sind viele Menschen immer etwas Stress und deshalb habe ich mich am Abend in mein Zimmer zurückgezogen, bis die anderen in der Nacht auch ins Bett gegangen sind. Trotz ein paar Nachfragen, wo ich gewesen bin, war das die beste Lösung für alle. Am Sonntag wurde mit allen gefrühstückt und noch ein paar Fotos gemacht, doch leider mussten wir meine Schwester verabschieden, da sie am Montag wieder arbeiten musste. Es fällt mir natürlich immer schwer, sie wieder gehen zu lassen und zu wissen, dass es sehr lange dauert bis ich sie wieder sehe. Aber so ist es eben, daran habe ich mich nach einem Jahr auch schon langsam gewöhnt und gelernt, damit umzugehen. Am Nachmittag waren die meisten dann verabschiedet bis auf ein paar, von denen ich mich jedoch auch zurückzog bis am Montag nur noch meine Tante und deren gute Freundin da waren, diese ist seit ihrer Kindheit ihre beste Freundin und gehört deshalb irgendwie zur Familie, für mich ist sie wie eine zusätzliche Tante geworden. Nun waren wir noch eine Woche zu viert und das war eine meiner schönsten Ferienwochen. Es gibt wenige Menschen, die so selbstlos und liebevoll sind, wie diese beiden Menschen. Ich hatte mir schon seit längerem ein neues Bett und einen Kleiderschrank gewünscht, weil ich mich in meinem Zimmer nicht mehr wohl gefühlt habe. Ohne den geringsten Gedanke daran, dass wir die neuen Sachen kaufen und aufbauen könnten, habe ich davon erzählt. Jedoch war mir bewusst, dass ich erst vor ein paar Jahren neue Sachen bekommen habe und ich deshalb nichts neues bekommen werde und das war okay für mich. Doch als ich davon erzählt habe, wollten plötzlich alle unbedingt, dass ich diesen Wunsch erfüllt kriege. Sie wissen, dass es mir oft nicht gut geht und dass ich bis jetzt viel durchgemacht habe. Sie wissen nicht alles, aber sie wissen mehr als ich ihnen je erzählt habe, weil sie mich kennen, weil sie merken, wenn es mir nicht gut geht, auch wenn ich versuche es zu vertuschen. So kam es, dass wir losgefahren sind und Bett und Schrank plus ein paar Kleinigkeiten zur Deko gekauft haben, da nicht alles so geklappt hat, wie wir wollten, mussten sie letztendlich dreimal an einem Tag zum Möbelmarkt fahren, der 40 km entfernt ist. Ich war schon so weit, dass ich gesagt habe, wir lassen es gut sein, es ist einfach zu viel Aufwand. Aber ihnen ging es nur darum, dass ICH glücklich bin und deshalb taten sie das gerne. Ich finde es beeindruckend, wenn man so selbstlos für einen anderen Menschen handeln kann und ich liebe sie dafür und für alles andere, was sie haben. Die Woche mit diesen Menschen, hat mir sehr viel Kraft gegeben und mich glücklich gemacht...

Miaa ♥

Sonntag, 19. August 2012

Award von der lieben Ella! ♥

Hallo ihr Lieben!

Ich habe mich gerade soo sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass ich einen Award von der wunderbaren Ella ♥ bekommen habe! Gerade weil ihr Blog seit langer, langer Zeit einer meiner allerliebsten Blogs ist! Sie kann so unglaublich toll schreiben und ich liebe es ihre Texte zu lesen!

Regeln:
1.Poste den Award auf deinem Blog
2. Verlinke den Nominator, als kleines dankeschön
3. Gib den Award an 5 weitere Personen weiter, die weniger als 200 Leser haben


Die restlichen Awards gehen an:

Aschenblüte
Ella (zweiter Blog) ♥
Christina

Es tut mir leid, es sind nur 3 geworden.. Ich hoffe das geht so auch, aber ich habe gerade wirklich alle meine Blogs durchgeschaut, die ich lese und dann habe ich gemerkt, wie viele doch wirklich über 200 Leser haben. Auch wenn es manchmal nur sehr knapp über 200 sind.. Tut mir leid, aber ich habe jetzt eben diese 3 ausgewählt..

Miaa ♥

Sonntag, 5. August 2012

Schnur des Herzens, Schnur der Lunge...


Hallo ihr Lieben! 
Zur Zeit geht es mir eigentlich ganz gut, bis auf manche Momente, in denen es mir einfach wieder mal alles zu viel wird und das manchmal sogar ohne richtigen Grund... Solch einen Moment habe ich hier beschrieben.

Es wird eng um mein Herz, wie eine Schnur, die fest zugeschnürt wird und von allen Seiten jemand anderes daran zieht und zerrt. Jeder will einmal am liebsten an allen Enden ziehen, nur um mir noch ein bisschen mehr wehzutun. Eine weitere Schnur wird um meine Lunge geschnürt, sie wollten mir die Luft zum Atmen nehmen, sie ziehen stärker uns stärker, mal an der Schnur des Herzens, mal an der Schnur der Lunge, mal an beiden gleichzeitig. Es werden immer mehr und sie werden immer stärker und stärker, es wird enger und enger und mir wird fast die Luft zum Atmen genommen, mein Herz hört beinahe auf zu schlagen. Die Schnüre werden so fest zusammengezogen, dass sie tiefe Risse in meinem Herzen und meiner Lunge verursachen. Immer weiter und weiter, bis ich fast nicht mehr kann und alles aus mir herauskommt. Tränen schießen mir in die Augen, meine Beine werden weich, die Kraft in allen Körperteilen lässt nach, ich sacke zusammen und weine. Mir fehlt die Kraft, sie haben sie mir genommen durch das ständige ziehen und zerren an der Schnur des Herzens und der Schnur der Lunge. Nach einer Weile bleibt sogar die Kraft zu weinen aus. Zusammengesackt liege ich still in mich gekehrt da und hoffe nur noch, dass das ewige Ziehen und Zerren in mir endlich aufhört. Kraft, um mich dagegen zu wehren, habe ich schon lange nicht mehr. Das einzige was bleibt, ist warten. Wenn ich Glück habe, befreit mich jemand aus den Fesseln der anderen und ich kann wieder langsam Kraft schöpfen. Wenn ich Pech habe, muss ich warten bis alle zufrieden sind und von selbst aufhören an mir zu zerren. Egal wie, die Wunden in meinem Herzen bleiben, sie verheilen langsam und in manchen Momenten spüre ich wieder jede einzelne Wunde. Doch auch wenn sie nach langer, langer Zeit wieder verheilt sind, die Narben bleiben. Die Narben werden mich immer erinnern und ab und zu wieder für eine kurze Zeit schmerzen. Mit der Zeit werden es immer und immer mehr Wunden und Narben, bis ich vielleicht irgendwann, irgendwann die Kraft aufbringen kann, die Fesseln komplett von mir zu reißen, sodass keiner mehr die Chance hat, mal wieder eine Schnur fester und fester zu zu ziehen.
Miaa ♥

Freitag, 3. August 2012

Es ist schwer...


Es ist schwer zu vergessen, wenn es einmal geschehen ist
Es ist schwer wieder zu vertrauen, wenn es einmal gebrochen wurde
Es ist schwer wieder ehrlich zu lachen, wenn du einmal weinen musstest
Es ist schwer wieder glücklich zu sein, wenn du es einmal nicht warst
Es ist schwer keine Gefühle mehr zu haben, wenn du sie einmal hattest
Es ist schwer zu verstehen, wenn es keine Erklärung dafür gab
Es ist schwer ein Lied zu hören, wenn es einmal mehr Bedeutung hatte
Es ist schwer jemanden zu umarmen, wenn du einmal mehr hattest
Es ist schwer nicht zu hassen, wenn du zuvor geliebt hast
Es ist schwer ein Nein zu akzeptieren, wenn du dir einmal Hoffnungen gemacht hast
Es ist schwer zu verzeihen, wenn du einmal verarscht wurdest
Es ist schwer allein zu sein, wenn du es einmal nicht warst
Es ist schwer nicht mehr daran zu denken, wenn du es einmal 24h getan hast
Es ist schwer ein Ende zu akzeptieren, wenn es nie ein Ende gab
Es ist schwer nicht zu vergleichen, wenn es jemanden zum Vergleichen gibt
Es ist schwer etwas aufzugeben, wenn es dir einmal alles bedeutet hat
Es ist schwer jemanden nicht mehr zu vermissen, wenn man einmal vermisst hat
Es ist schwer nicht mehr eifersüchtig zu sein, wenn es einmal einen Grund dafür gab
Es ist schwer keine Antwort mehr zu bekommen, wenn du sie einmal bekommen hast
Es ist schwer nicht mehr wichtig zu sein, wenn du einmal dachtest du wärst es
Es ist schwer sein Herz zu verschenken, wenn man es schon einmal getan hat

Es ist schwer zu lieben, wenn man einmal geliebt hat

Miaa ♥

Donnerstag, 26. Juli 2012

Meine Gedanken

Hallo meine Lieben!
Ich war gerade dabei ein paar ältere, bedeutende Texte von mir zu lesen. Der Grund, warum ich damit angefangen habe, war einfach nur, dass ich wissen wollte wie ich am Anfang von meinen Texten geschrieben habe. Seit ich angefangen habe, ist es jetzt etwas mehr als 5 Monate her, also fast ein halbes Jahr. Ich wollte wissen, ob ich die Texte jetzt schlecht finde oder sogar schon ein bisschen lustig. Ich muss sagen, ich finde sie wirklich nicht so besonders gut, aber was solls, vielleicht werde ich ja mit der Zeit immer und immer besser. Auf jeden Fall, habe ich angefangen einen meiner ersten Texte zu lesen und bin so darin versunken und konnte mich wieder an all das erinnern, was ich damals gefühlt habe. Es gab in diesen 5 Monaten so unglaublich intersive Momente, die ich oft festgehalten habe. Ich konnte nach einem Text nicht aufhören und musste weitere lesen. Ich  bin immer und immer weiter in mein Leben zu dieser Zeit versunken und als dann ein Abschnitt kam, an dem ich sehr enttäuscht, traurig und wütend war, kam die ganze Wut wieder in mir hoch und ich habe wieder gemerkt, was zum Teil in mir angerichtet wurde. Es ist jetzt genau einen Monat her, dass ich etwas geschrieben habe, was alles genau zusammenfast. Ich habe es gelesen und danach habe ich beschlossen damit aufzuhören. Diese Texte sind wie mein Leben in einem Zeitraffer und irgendwie bin ich einfach so sehr froh darüber, dass ich sie schreibe und habe. Ich kann sie lesen und komme mir wieder vor, als wäre ich zu dieser Zeit zurückversetzt. Wenn die Erinnerungen im Kopf verblasst sind, kann ich die Texte lesen und alles wird wieder klar. Es ist wie ein Tagebuch und ich finde es schön so etwas zu haben. Doch andererseits ist es auch gut, dass die Erinnernungen an bestimmte Dinge verblassen, weil damit auch der Schmerz, die Wut und die Trauer nachlassen. Die Gefühle, die ein Leben nicht beherrschen sollten. Ich denke es ist gut gute und schlechte Zeiten durchgemacht zu haben, die schlechten sind dafür da, um aus ihnen zu lernen. Man muss sie erleben und erst dann weiß man, dass man solch einen Fehler nicht mehr begehen sollte und wenn man einen schweren Fehler einmal gemacht hat, begeht man ihn meist kein zweites Mal.
Miaa ♥

Die Musik! ♥♥


Musik. Sie drückt aus, was viele Menschen nicht sagen können. Sie lässt dich in ihr versinken und alles um dich herum vergessen. Mit ihr kann man seine Gefühle ausdrücken und andere daran Teil haben lassen. Ohne Musik würde die Welt trist und langweilig sein. Ohne die Musik gäbe es so viel in unserer Welt nicht. Ohne die Musik wäre mein Leben ein ganz anderes. Ohne die Musik hätte mein Leben keine Farben. Die Musik, ein unglaublich wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich liebe sie. Ich liebe es Musik zu machen und am Ende alles zusammen zu fügen und zu hören zu was sie fähig ist. In einem Orchester zu spielen hört sich vielleicht langweilig an, doch dank der Musik ist es eines der schönsten Dinge auf der Erde. Es ist beeindruckend das Ergebnis aus dem Zusammenfügen von hundert kleinen Teilen zu hören. Es verleiht mit Gänsehaut. Das Konzert mit einem Orchester aus über 100 Mann und dazu ein wunderbar singender Chor aus über 30 Mann ist umwerfend. Alles zusammen zu hören, das Ergebnis aus monatelangen Proben, es ist unglaublich. Und nicht nur selbst Musik zu machen ist ein Geschenk, auch die so unglaublich ausdrucksstarke Musik von großen Musikern zu hören ist etwas wundervolles. Es gibt zwei Arten von Musik. Die traurige, tiefgründige, nachdenkliche Musik mit eindrucksvollen Texten und die Musik, die jedem Mensch ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann und in Massen von Menschen gute Laune verbreiten kann. Jede dieser Arten hat etwas besonderes, tolles, beeindruckendes. Jede dieser Arten liebe ich für das, was sie mit mir machen kann. Wenn ich einfach nur glücklich sein will, mein Leben genießen und mit vielen Menschen Spaß haben will, dann schalte ich diese Musik an und singe laut mit oder tanze dazu, ganz egal wie es sich anhört oder wie es aussieht, Hauptsache es macht gute Laune. Wenn ich in mich gehen will, alleine bin oder einfach nur eine leise Begleitung für mein Leben haben will, schalte ich die ruhige, tiefgründige, traurige Musik an und lasse mich völlig darauf ein. Für mich ist Musik unentbehrlich, sie ist inspirierend, sie lässt Gefühle aus dir heraus, sie zeigt dir Wege mit etwas klar zu kommen. Auch die Texte, die durch die Musik transportiert werden sind meist so unglaublich wahre, ehrliche Worte. Sie verbergen nichts, sie schonen niemand, sie sprechen einfach für sich, ohne jegliche Kommentare. Ich glaube fest daran, dass Musik die unterschiedlichsten Menschen zu einer Einheit lassen werden kann. Egal, ob man dich kennt, mag oder hasst, wenn ein Lied gespielt wird, was jeder mitsingen kann, dann tun das alle zusammen und es ist ganz egal ob jemand dick, dünn, schön, beliebt oder sonst was ist. In diesem Moment sind endlich alle Menschen gleich viel wert. So wie es immer sein sollte. Ich glaube die Musik kann sehr viel bewegen und sollte für immer bestehen bleiben, ohne sie wäre viel nicht das was es wäre! Musik machen zu dürfen, egal ob es sich unglaublich gut anhört oder einfach nur Spaß macht, obwohl es eigentlich total schrecklich klingt, ist ein wunderbares Geschenk, was niemand verweigert bleiben darf! Sie gibt dem manchmal so tristen Leben etwas Farbe. Es ist wie ein schwarz-weiß Film, der plötzlich in allen Farben des Lebens erstrahlt!

Miaa ♥

Freiheit! ♥

Hallöchen ihr Lieben!
Ich hoffe ihr genießt alle den Ferienanfang oder seid schon mittendrin! Ich habe seit heute Ferien und genieße es in vollen Zügen!


Ferien, ein Gefühl der Freiheit und gleichzeitig eine Zeit der Sehnsucht. Ich vermisse meine Klasse, ich vermisse das Lachen zusammen in einer Klasse, ich vermisse das Reden mit den verschiedensten Menschen, ich vermisse die Menschen in meinem eigentlich täglichen Umfeld. Der letzte Schultag ein Tag des Abschieds für 6 Wochen oder für immer. Wenn jemand die Klasse verlassen muss bedeutet der letzte Schultag ein Abschied für vielleicht immer. Aber trotz allem ist der letzte Schultag, an dem man sein Zeugnis in der Hand hält eine Befreiung. Der ganze Druck, den du über ein Jahr auf deinen Schultern tragen musstest, fällt mit einem mal ab. Für über 6 Wochen bist du ihn los und du kannst dein Leben ohne Kompromisse genießen. Gestern war ich bis spät bei einer Freundin. Als ich abends um 22 Uhr mit dem Fahrrad nach Hause gefahren bin, wehte mir der warme Sommerwind durch meine Haare, ich konnte nicht anders, als meine Arme auszubreiten und die Freiheit am ganzen Körper zu spüren. Diese 5 Minuten auf meinem Fahrrad zeigten mir, du hast es geschafft, du bist frei, lebe dein Leben, genieße die Zeit, die du hast und unternehme so viel du kannst! Jetzt bist du FREI! Für mich ist Freiheit eines der wichtigsten Lebensgefühle, die zu meinem Leben gehören. Ich brauche dieses Gefühl der Freiheit manchmal, um wieder Kraft zu schöpfen. Momente, in denen ich mich komplett frei fühle, lassen mich zum Teil Kraft für ein komplettes neues Jahr auftanken. Diese Minuten auf dem Fahrrad haben mir gezeigt, dass ich auch das nächste Jahr meistern kann, dass ich die Kraft aufbringen kann, das nächste Jahr zu meistern, vielleicht sogar endlich auf lange Zeit glücklich zu sein! Es geht immer irgendwann wieder aufwärts, immer wenn es mir schlecht geht, es geht irgendwann wieder aufwärts. Auch wenn ich oft nicht mehr daran glauben kann, es wird wieder gut. Die Freiheit und das Leben erreichen mich wieder, ich bin wieder glücklich. Heute lag ich am See mit meiner Freundin bei 35°C und wir haben geredet. Wir haben einfach nur geredet und die Wassertropfen auf unserer Haut trocknen lassen. Davor waren wir im Wasser und sind geschwommen, haben ein bisschen Wasserball gespielt und gelacht, gelacht und gelacht. Es ist der perfekte Start für den Sommer!
 Miaa ♥

Freitag, 20. Juli 2012

Stand des Tages // Buch ♥

Hallihallo ihr Lieben!
Was hat man nicht alles für Ideen, wenn man krank ist und sich die ganze Zeit nur langweilen kann.. :D Ich liege jetzt schon den zweiten Tag nur rum und bin krank, ach das ist soo langweilig und ich hätte so Lust was zu unternehmen, aber ab Morgen muss ich echt wieder einigermaßen fit sein! Samstag ist das letzte Mal Tanzkurs angesagt, aaah wie traurig.. :( Und Sonntag geht's dann auf ein großes Festival, was hier das ganze Wochenende stattfindet und ich gehe eben nur Sonntag hin, aber da habe ich schon Karten, also da MUSS ich einfach einigermaßen gesund sein! :D Ich überleg schon seit einer Weile, wie es wäre mal ein ganzes Buch zu schreiben. Ich schreibe hier immer wenn ich etwas loswerden will, ich schreibe meine kleinen Texte und fertig. Es ist wie ein Tagebuch von mir, aber weil mir das Schreiben so riesen Spaß macht und mittlerweile zu einem richtigen Hobby geworden ist, dachte ich wäre es doch mal ganz cool ein größeres Projekt in Angriff zu nehmen. Da ist doch das was am nächsten liegt, ein Buch schreiben. Aber ich weiß irgendwie, dass ich es in spätestens zwei Jahren wahrscheinlich einfach nur noch lustig und goldig finden werde, was ich da geschrieben habe und dass es wahrscheinlich nie zu Ende geschrieben sein wird, weil es so ein großes Projekt ist. Dann kommt dazu, dass es einfach etwas komplett anderes ist ein paar Texte aus seinem eigenen Leben zu schreiben und ein frei erfundenes Buch zu schreiben. Hmm.. dann bräuchte ich noch eine Idee, um was es sich handeln soll und wie das ganze aufgebaut sein soll und so weiter und so fort. Es wäre ja mal ein Experiment einfach anzufangen und für später ist es bestimmt auch ganz witzig so etwas durchzulesen, auch wenn es nur ein paar Seiten werden. Ich glaube ich sollte es einfach mal anfangen, ganz ohne Druck, nur so lang ich Lust habe. Jetzt bräuchte ich nur noch eine Idee, haha :D. Sagt mir doch einfach mal, was ihr davon haltet und/oder ob ihr eine Idee für eine Geschichte hättet, nur so ganz grob. :D Ich weiß noch nicht mal, ob es ein trauriges, schönes, lustiges oder romantisches Buch werden soll. Aber ich tendiere eher zu etwas traurigem mit ein bisschen Liiiiebe. :D Mal sehen, würde mich freuen, wenn ihr mir mal eure Meinung sagen würdet.
Miaa ♥

Donnerstag, 19. Juli 2012

Schmerzen


Ich bin erkältet, mein Kopf brummt, mein Hals tut weh und durch meine Nase kann ich nicht mehr atmen. Ich bin schlapp, habe Gliederschmerzen, aber es ist nicht schlimm. Es ist nicht schlimm erkältet zu sein. Eine Krippe nimmt dir nicht dein Leben. Eine Krippe macht dir nichts aus, wenn du glücklich bist. Wenn du ein Leben hast, ein richtiges Leben, dann ist eine Krippe nicht schlimm. Es gibt viel schlimmere Schmerzen als Kopfschmerzen oder Halsschmerzen. Schlimme Schmerzen sind seelische Schmerzen. Es ist nicht schlimm eine Krippe zu haben, es ist schlimm verletzt zu werden. Es tut weh, wenn dich jemand enttäuscht. Eine Krippe ist nichts dagegen. Ich kenne diese all diese Schmerzen ganz genau, die schlimmen und die weniger schlimmen. Und die, die dich ganz tief verletzten, vergehen auch nicht so einfach und schnell wie sie gekommen sind. Bei einer Krippe ist das ganz anders, sie Kopfschmerzen kommen und gehen. Die tiefen Wunden, die nur ein Mensch hinterlassen kann, müssen langsam abheilen. Bis sie wieder weg sind muss sehr viel Zeit vergehen, sie gehen nicht so schnell wie sie gekommen sind. Mir geht es gut, ich bin glücklich und ich habe ein Leben. In ein paar Tagen wird es mir einfach wieder gut gehen, so wie vor der Krippe und es ist als wäre nie was gewesen. Wenn Schmerzen so einfach wieder vergehen, als wären sie nie da gewesen, sind sie ok.

Sonntag, 15. Juli 2012

Der wunderbarste Geburtstag - mit den wunderbarsten Menschen! ♥♥

 Hallööööle ihr Lieben!
Wie ihr vielleicht wusstet, habe ich heute Geburtstag und ich dachte ich würde ganz alleine nachts um 12 daheim sein und niemand außer meine Mutti würde mir gratulieren, aaaaber dann kam alles anders. :) Meine zwei besten, besten, tollsten Freundinnen hatten mir am Mittwoch verklickert, dass sie bei zwei Freunden übernachten, am Tag vor meinem Geburtstag, obwohl wir eigentlich etwas zusammen machen wollten. Ja, ich habe ihnen natürlich alles geglaubt und war mega enttäuscht, sie haben natürlich auch in den letzten Tagen viel zu zweit gemacht und haben mich nie gefragt (alles um das zu organisieren). Aaaaber gestern Abend als ich nach Hause kam und die Wohnzimertür aufgemacht habe, schrie es plötzlich laut: 'Üüüüberrasssschuuuung!' Und da standen gaanz viele meiner liebsten Freunde! :) Das Zimmer war ganz süß geschmückt und es gab Kuchen, Häppchen, belegte Brötchen, Bohle und und und... Es ist so ein tolles Gefühl, wenn du immer an dir zweifelst, ob du irgendjemand überhauot etwas bedeutest und sogar an den besten Freundinnen, und dann wird nur für dich!! eine Überraschungsparty organisiert! Und das lustigste ist, dass ich gar keine Feier machen wollte, weil mir das alles zu stressig geworden wäre und alle hatten Angst, dass ich reinkomme und denke: 'Oooh Gott, jetzt muss ich mit denen feiern und ich hab gaar kein Bock!' Aber das war noch nichtmal ein winziger kleinster Gedanke irgendwo hinten in meinem Kopf, ich war einfach nur glücklich! Ich habe gezittert und konnte nur noch strahlen, ach es war so toll. Nachts sind dann bis auf meine zwei allerliebsten, alle abgeholt worden. Davor gabs natürlich um 12 Uhr noch Geschenke und Kuuchen. Von den zwei Besten, habe ich eine Präsentation mit Bildern und Videos von uns geschenkt bekommen, die haben wir auch gleich angeschaut (viele peeeeinliche Bilder und Videos, aaah). Wie mir erzählt wurde, war es alles wirklich ein bisschen stressig, weil nicht alles so geklappt hat, wie sie wollten und weil drei meiner Freunde nicht gekommen sind und erst kurz vorher abgesagt hatten (einer von ihnen ist der so genannte 'perfekte' Junge, wie ich ihn dummerweise vor ein paar Wochen oder Monaten noch genannt habe). Der eine hat jetzt ein schön, schlechtes Gewissen, tut mir aber ehrlich gesagt wenig leid und der Abend war trotzdem einfach suuuuper auch wenn die drei nicht da waren! Jetzt weiß ich auch, wem ich wichtig bin und wer wegen irgendeinem kleinen Grund, schon nicht zu meinem Geburtstag kommt, aber das macht mir im Moment nichts mehr aus, es ist gut so. Ja, das war mal wieder nur gelaber, aber ich bin noch so überwältigt und vor allem seeehr müde, weil wir erst um 5 Uhr morgens ins Bett gekommen sind und auf dem Sofa ein bisschen unbequem eingeschlafen sind, zu dritt halb aufeinander gelegen. :D Ich wollte euch nur wissen lassen, dass ich mich völlig geirrt, damit was an meinem Geburtstag passieren wird.
Eure überglückliche, überraschte Miaa ♥

Und alles kam anders... ♥

Hallihallöchen meine Lieben!
Wundert euch nicht, dass ein paar Posts gelöscht wurden und eigentlich ist es auch nicht üblich, dass ich etwas einfach wieder lösche, denn es gehört eben alles zu meinem Leben. Aber ich hatte in diesen 3 Posts so viel darüber geschrieben, wie enttäuscht ich von meinen zwei BESTEN Freundinnen bin und jetzt kam eben alles anders und sie konnten gar nichts dafür. Warum werdet ihr im nächsten Post verstehen. Ich war auf jeden Fall der Meinung, sie haben es auf keinen Fall verdient, dass ich so etwas stehen lasse. Sie haben mir gezeigt, dass all die Zweifel unbegründet waren und dass ich ihnen wichtig bin und zwar sehr. Wie gesagt in meinem nächsten Post werdet ihr alles verstehen!
Miaa ♥

Mittwoch, 11. Juli 2012

Umwerfender Abend! ♥

Hallihallo meine Lieben!
Ich hatte von dem 'Galakonzert' geschrieben und ich kann einfach nur sagen, es war ein wunderschöner, beeindruckender Abend! Alle haben gesagt, unser Orchester von 100 Leuten und dazu der wirklich gute Chor, das war einfach wunder, wunderschön und hat sich einfach nur toll angehört. Die Stimmung war super und dort oben auf der riesen Bühne, mitten in der Musik, zu sitzen war eines der schönsten und beeindruckendstens Erlebnisse, die ich je hatte! Alle fanden es supertoll, ach ich kann gar nicht aufhören davon zu schwärmen...
Das ist nun schon ein paar Tage her, und morgen schreibe ich meine letzte Arbeit vor den Ferien und dann ist erstmal Schluss mit Lernen für eine ziiiemlich lange Zeit.
Miaa ♥

Samstag, 7. Juli 2012

DAS große Galakonzert! ♥

Och Menschi, Menschi, Mensch! :D Ich blogge zur Zeit soo unregelmäßig und außer der übliche letzte Schulstress vor den Ferien gibt es eigentlich gar keinen Grund dafür. Verzeiht mir bitte, dass ich nicht so häufig schreibe, es werden bestimmt wieder Zeiten kommen, in denen ich öfter etwas poste! Das hier wird jetzt auch nur ein bisschen erzählen, was so gerade passiert, ein bisschen gelaber zwischendurch, um euch auf dem laufenden zu halten.
Abeeer, jetzt mal zudem, warum ich jetzt überhaupt einen Artikel schreibe! Dieses Wochenende ist es endlich soweit, das so riesig angekündigte Sommerfestival, von meinem Musikverein organisiert,  findet statt. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, ob ich je schon davon erzählt habe, dass ich in einem (Blas-)Orchester spiele (und bevor ihr jetzt denkt, oooh Gott Mozart und und und, NEIN wir spielen moderne Musik, wie zum Beispiel Glee oder Michael Jackson und unser Verein ist einfach wie eine zweite riesengroße Familie!!). Falls ich davon schonmal erzält habe, vergesst es einfach wieder. :D Naja, auf jeden Fall haben wir normalerweise immer eine Frühlings- und ein Winterkonzert, aber dieses Jahr ist es wieder Zeit für ein großes Openair-Konzert, diesmal sogar ein richtiges Festival, denn es spielt nicht nur unser Orchester, sondern auch ein paar Bands und andere Vereine unseres Ortes. Es kommen tausende Besucher und wir, als Mitglieder des Vereins, müssen natürlich bei allem mithelfen. Aufbau, Deko, Bedienen, Bar, Essensausgabe, Abräumen, Aufräumen, VIP-Lounge, Technik, Spülen, Abbau, und und und... Für uns, die jüngereren Mitglieder, bleibt da vor allem die Deko, das Bedienen, das Abräumen und das Spülen. Weil 400 Helferschichten benötigt werden, müssen wir natürlich auf kräftig anpacken, was irgendwann ziemlich nervig werden kann, weil man auch noch andere Hobbys, Freunde und Schule hat. Ich war heute, am Samstag, den ganzen Tag dort und habe geholfen und einen Auftritt gehabt (ich spiele übrigens, falls ich es noch nie erwähnt habe, Querflöte), so kann ich mich morgen etwas raushalten und muss nur zu unserem Auftritt kommen. Der geht dann allerdings bis nachts um halb 11, obwohl Montag ganz normal Schule ist. Das ganze endet nämlich mit einem großen Feuerwerk und während das in die Luft gejagt wird, müssen wir auf der Bühne spielen. Doch (leider) war es nicht nur das Wochenende, an dem ich da sein musste, ich hatte auch schon seit einem halben Jahr 3 Stunden Probe + 3/4 Stunde Queflöten-Unterricht in der Woche. Am Freitag war Generalprobe von 17:45 Uhr - 23:15 Uhr (ja, sooo lange geht das, wenn gesagt wird: Open end!) und jetzt bin ich auch mal froh, wenn ich nach diesem Wochenende wieder weniger Probe und mehr Zeit für andere Dinge habe. Auch wenn ich diesen Verein liebe und ich am Freitag und auch heute am Samstag richtig viel Spaß mit den ganzen Freunden, die ich dort habe, hatte, ist es sehr anstrengend und manchmal sehr sehr nervig. Aber ich bin mir sicher, dass morgen ein wunderschöner, umwerfender, beeindruckender Abend wird. Wir spielen nämlich morgen endlich das erste und einzige Mal mit den großen 'Projekt-Orchester' vor tausenden vor Menschen mit Show und allem drum und dran! Wir sind ca. 100 Leute in diesem Projekt-Orchester und zum Teil singt auch noch ein Chor mit. Bei der Generalprobe auf der großen Bühne konnte man das alles schon erahnen und hören, wie toll das sein wird. Gerade für Leute, die noch kein einziges Mal etwas von uns gehört haben, wird es erstmal glaube ich wirklich eine Überraschung sein, wie toll sich das anhört. Ich weiß, das klingt jetzt alles ein bisschen eingebildet, aber ich habe jetzt schon so viele Stunde für diesen Tag geopfert und geprobt, dass ich mich einfach darauf freue und gestern bei der Generalprobe war ich einfach selbst davon überwältigt, wie wir uns anhören. Denn in unserem Saal, wo wir sonst proben gibt es natürlich nicht immer angeschlossene Lautsprecher und auch mit den Chor haben wir noch nicht oft zusammen geprobt, und deshalb war das gestern mit Mikrophonen und Lautsprechern und Chor, einfach ein tollen Gefühl. Ich bin nur eine Person von den über 100 Leuten und alleine mache ich auch nicht viel aus, aber ich finde es einfach ganz schön, bei soetwas großem mitgewirkt zu haben. Ich bin wirklich gespannt auf Morgen und ich freue mich gerade soo auf den Abend. Falls jemand bis hier hin gekommen ist mit dem Lesen, herzlichen Glückwunsch! :D Das war nämlich wahrscheinlich sehr wirres Gelaber und eigentlich wollte ich etwas ganz anderes Schreiben, aber egal! Das war jetzt eben mal etwas anderes.
Eure Miaa ♥

Samstag, 30. Juni 2012

Wenn aus Liebe das Gegenteil entsteht

Hallo ihr Lieben! Jetzt ist es doch schon wieder eine ganze Weile her, dass ich etwas gepostet habe. Und auch jetzt melde ich mich nur noch kurzvom Handy aus... Es hat Gründe, warum ich nichts gepostet habe. Erstens war meine Tante und mein cousin zu Besuch, da war ich sowieso nicht am Laptop, aber eigentlich gibt es einen anderen Grund. Es wäre nämlich nicht so, dass ich nichts geschrieben habe, Nein, ich habe es nur einfach für mich behalten. Ich glaube es war nicht sehr gelungen und ich hatte einfach beschlossen diese Texte nicht zu Posten, weil ich Sie einfach nur geschrieben hatte, um all das loszuwerden und es sind einfach nicht die Texte, die ich sonst schreiben würde. sie sind aus sehr extremen Gefühlen entstanden und nicht immer kann in so einer situation etwas gutes dabei herauskommen. Ich schreibe euch das hier auch nur, weil ich gerade das Gefühl bekommen habe, ich müsste mal wieder etwas bloggen und mich etwas erklären, da ich ja sonst immer all meine Gefühle genau hier ausdrücke. Fragt mich nicht, warum ich es diesmal nicht kann oder will. Vielleicht werde ich noch irgendwann einen dieser Texte veröffentlichen, aber ich denke eher nicht. Es geht gerade eine der schönsten Zeiten meines Lebens, wenn nicht sogar die schönste Zeitmeines Lebens, zu Ende. Sie hat begonnen mit dem Tanzkurs, mit den Leuten, die man kennen und lieben gelernt hat und ging weiter mit meinen ersten Erfahrungen mit einem für mich 'damals' noch seh besonderem Jungen. Ich habe so unglaublich gute Dinge über ihn geschrieben und viele, viele schöne Stunden mit ihm verbracht. Ich dachte und wollte ihn nie wieder verlieren. Mindestens eine gute Freundschaft sollte erhalten bleiben und jetzt bleibt mit nichts anderes als ein schlechtes Bild von ihm übrig. Ich möchte nicht so sehr schlecht von ihm reden, weil ich durch meine alten Texte sehe, wie liebenswürdig und toll er auch sein kann, aber ich denke der Kontakt wird bald komplett beendet sein. Wir haben heute beschlossen mit dem tanzen aufzuhören, ab den Sommerferien werden wir abgemeldet sein beim Tanzkurs. Ja, auch das ist sehr traurig, aber gerade für mich gibt es viele Gründe, die eben doch für das aufhören sprechen. Ich möchte es als eine wunderbare Zeit in Erinnerung behalten und bekanntlich soll man ja aufhören, wenns am schönsten ist. Diesen Zeitpunkt habe ich schon verpasst, deshalb glaube ich es wäre das beste, so schnell wie möglich aufzuhören. Das letzte mal Tanzkurs wird wahrscheinlich auch das letzte mal sein, dass ich ihn sehe, denn mir liegt leider nichts mehr an einem weiteren Kontakt mit ihm. Ich habe es mir einfach zu leicht vorgestellt weiter ganz normal mit ihm befreundet zu sein. Ich dachte er sei mir so wichtig als Freund geworden, dass ich es auch ohne Liebe zwischen uns schaffen könnte. Ich wollte nicht, dass diese Freundschaft je zu Ende geht. Aber er hat mich zu sehr verletzt und auch heute war jeder einzelne Moment mit ihm, wie ein Schlag in das Gesicht. Nicht weil ich ihn noch liebe, sondern weil ich einfach rein gar nichts mehr mit ihm anfangen kann. Ich musste mich zwingen mit ihm zu lachen, alles war so unecht. Ich habe mich schlecht gefühlt ihm das vorzuspielen, obwohl ich ihm eigentlich unvorstellbar gerne gesagt hätte, wie sehr er mich verletzt hat. ich musste stark sein. Ich durfte nicht sauer auf ihn sein, ich weiß nicht, ob ich das Recht darauf habe, aber ich bin nunmal verletzt. Ich habe so getan als wäre alles in Ordnung und als ob mir das gar nichts ausmachen, dass er mich so benutzt hat, als ob es mir auch Spaß gemacht hätte und es jetzt vorbei ist. Aber innerlich bin ich fast daran zerbrochen. Jetzt weiß ich wie.schwer es ist mit einem ehemaligem 'liebhaber' befreundet zu sein. Ich denke nicht, dass.ich ihm jemals verzeihen kann, was er mit.mir gemacht hat. Ich werde aber auch nie offen meine Vorwürfe an ihn richten. Er wird kein schlechtes Gewissen haben. Ich glaube ich habe gerade den größten Schwachsinn der Welt erzählt, und es tut mir leid. Ich will ihn nicht hassen, aber manchmal kann ich nicht anders. Er hat mir meine ersten Erfahrungen genommen, und das waren sie. Für immer. Ich höre jetzt auf zu schreiben. Denkt euch das Ende wie ihr wollt dazu oder lasst es, ich kann meine Gedanken nicht mehr ordnen, ich schaffe es nicht mehr an dieser Stelle weiterzuschreiben. Sorry, eure Miaa <3

Samstag, 23. Juni 2012

Das Ende vor dem Anfang

Hallo meine Lieben!
Hier melde ich mich mal wieder mit meinen wirren Gefühlen... Mir geht es heute nicht gut und mal wieder alles wegen ihm. Und ich weiß, ich bin nicht die einzige, der es so geht. Zwei meiner Freundinnen geht es im Moment auch nicht gut, wegen diesem Thema. Und auch Millionen von anderen Menschen geht es so. Naja, bei mir läuft im Moment mal wieder alles beschi**en, auch in anderer Hinsicht. Aber ich weiß, dass es auch wieder bessere Zeiten geben wird, wann die kommen, weiß ich noch nicht, aber ich freue mich jetzt schon darauf.


Es ist vorbei. Diese wunderschöne Zeit mit ihm ist vorbei. Sie wird für immer vorbei sein, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Es war gerade dabei richtig schön zu werden. Aber jetzt gibt es da nichts mehr, was ich als schön bezeichnen könnte. Wir haben uns seit über 3 Wochen nicht mehr gesehen und ihm scheint das alles nicht zu interessieren. Eigentlich hätte ich ihn heute wieder gesehen, heute im Tanzkurs. Aber er war nicht da. Ich hatte kein Kontakt mehr davor mit ihm und deshalb wusste ich nicht sicher, ob er kommt, aber eigentlich ist es ganz normal, dass man kommt. Ich habe ehrlich gesagt irgendwie damit gerechnet und ich hatte Angst davor ihn zu sehen. Ich hatte Angst davor, ihn umarmen zu müssen und dann all diese Gefühle für ihn wieder spüren zu müssen und gleichzeitig zu wissen, dass sie nicht erwidert werden. Ich hatte Angst davor und eigentlich will ich ihn auch gar nicht sehen, doch trotz allem war ich enttäuscht wie wenig ich ihm doch bedeute. Es scheint ihm rein gar nichts auszumachen, mich nicht zu sehen. Es gab Wochen da hat er behauptet nur wegen mir in den Tanzkurs zu kommen und jetzt plötzlich hält er noch nicht einmal mehr für nötig aus irgendwelchen Gründen dorthin zu kommen. In den letzten Tagen habe ich schon meinen Weg gefunden damit umzugehen, dass wohl nie etwas aus uns werden wird, aber es tut weh immer wieder vor Augen geführt zu bekommen, wie unwichtig ich ihm geworden bin oder vielleicht schon immer war. Das schlimmste ist, dass ich mir mittlerweile nicht mehr sicher bin, ob ich ihm überhaupt je etwas bedeutet habe oder ob er das alles nur gut gespielt hat. Denn meine beiden besten Freundinnen, die ihn und die ganze Geschichte sehr gut kennen, vermuten, dass ich nur eine nette Ablenkung zwischendurch war. Die schnellste, die er in dem Moment kriegen konnte. Sie glauben, er hatte nie vor irgendwann etwas ernsteres mit mir einzugehen, sie glauben auch, dass er keinerlei Gefühle für mich hat oder jemals hatte. Sie glauben, er hat mich ohne Rücksicht auf meine Gefühle ausgenutzt. Sollte das so sein, hat er mein Vertrauen, das ich in ihn hatte gnadenlos ausgenutzt. Ich war immer ehrlich zu ihm, ich hatte vollstes Vertrauen in ihn und habe wirklich über alles mit ihm geredet. Er wusste, dass ich mehr für ihn empfinde und dass ich ihn nicht ohne Gefühle küssen werde, sondern dass das für mich mehr bedeutet. Und ein paar Tage, nachdem ich ihm gesagt habe, dass mir ein Kuss einiges bedeuten würde, hat er mich geküsst. Das war für mich im ersten Moment ein Zeichen dafür, dass er meine Gefühle erwidert, aber es war falsch von mir so zu denken. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dass das mein erster Kuss gewesen sein soll mit einem Menschen, der mich höchstwahrscheinlich nach allen Regeln ausgenutzt hat, kommen mir die Tränen in meine Augen geschossen. Dann gibt es diese Momente, in denen ich denke ich mach ihm zu viele Vorwürfe. Weil ich mir in keinem Punkt sicher bin, kann und will ich ihn nicht komplett vergessen und will auch unsere Freundschaft nicht wegwerfen. Ich weiß nicht, ob es stimmt, dass er nie etwas für mich empfunden hat und ich weiß auch nicht, ob es richtig ist ihm solche Vorwürfe zu machen, dass er jetzt nichts (mehr) für mich empfindet. Ich könnte es mir einfach machen und ihn als Ar***loch abstempeln, aber das möchte ich nicht. Vielleicht erledigt sich diese Sache auch von selbst und der Kontakt wird nun komplett beendet. Das hoffe ich aber trotz allem nicht, denn bevor wir uns angenähert haben, war es eine wunderbare Freundschaft zwischen uns und wir hatten immer viel Spaß zusammen. Ich denke immer wieder an diese schönen Zeiten zurück und dann finde ich es einfach nur traurig, wie wenig dankbar er uns mittlerweile ist. Wir haben ihn immer unterstützt und waren wirklich immer für ihn da. Egal, was er für ein Problem hatte oder wie schlecht es ihm ging. Es tut so, als hätte das alles gar nicht stattgefunden und das tut weh. Es tut verdammt weh! Ob ich das jetzt als gute Freundin von ihm sage oder als eine verletztes Mädchen, weiß ich nicht. 

Keine Ahnung, was ich hier zusammengeschrieben habe, eigentlich wollte ich noch viel mehr in diesem Text erzählen, aber es ist mir nicht gelungen. Wahrscheinlich ist er dermaßen schlecht geworden, dass er sich eigentlich nicht lohnt zu veröffentlichen, aber es ist mir im Moment egal.
Miaa ♥

Freitag, 15. Juni 2012

Ungewissheit


 Hallöchen meine Lieben! 
Eigentlich ist alles ganz gut im Moment, generell geht es mir gut und ich hatte zwei Wochen Ferien, die wirklich schön waren, aber es ist ja meistens irgendetwas, was verhindert, dass alles perfekt ist. Aber was solls, es kann nicht perfekt sein, wahrscheinlich wäre es dann auch langweilig.

Ich bin müde und erschöpft und kann trotzdem nicht schlafen. Meine Augen fallen schon von alleine zu, aber mein Kopf lässt es nicht zu, dass ich schlafe. Mein Kopf ist voller Dinge, über die ich nachdenken muss, vor allem über eine bestimmte Sache muss ich immer wieder nachdenken. Darüber wie wir im Moment zueinander stehen, er und ich. Ich weiß einfach nicht mehr, was das alles zu bedeuten hat. Seit Tagen, seit er vom Urlaub zurück ist, meldet er sich nicht mehr bei mir und auch wenn ich mich melde, schreibt er nur sehr wenig. Ich dachte wirklich da wäre etwas besonderes zwischen uns. Vor wenigen Wochen hat er mir noch Dinge geschrieben, die mich dazu gebracht haben, dass ich mich in ihn verliebt habe und jetzt verhält er sich, als wäre das alles nie geschehen. Ich würde ihm am liebsten nochmal all diese Nachrichten und SMS zeigen und ihn dazu zwingen sich alles durchzulesen. Denn jetzt habe ich diese Gefühle für ihn und vermisse ihn Tag täglich und bekomme nichts mehr zurück. Das letzte Mal, dass wir richtigen Kontakt hatten ist jetzt schon 2 Wochen her. Da haben wir uns das letzte Mal getroffen und da ist es auch passiert, dass wir uns geküsst haben. Da waren wir uns noch so nah, in jeder Hinsicht, und jetzt schreiben wir noch nicht einmal mehr regelmäßig. Vielleicht ist für ihn schon wieder alles vergessen und er muss nicht die ganze Zeit an mich denken, wahrscheinlich ist es so. Aber für mich ist es jetzt zu spät. Es ist passiert, ich habe Gefühle für ihn und ich kann es nicht einfach wieder so abschalten. Und um das zu können, müsste ich erst einmal wissen, was er für mich empfindet. Ich weiß ich sollte mich nicht nur auf diese eine Sache konzentrieren, aber im Moment kann ich einfach nicht anders. Mir geht es schlecht, wegen einem Jungen. Mir geht es schlecht, wegen dem Jungen, der mich bis vor kurzem noch glücklich gemacht hat. Mir geht es schlecht, wegen dem Jungen, den ich vor kurzem noch als den 'perfekten' Jungen bezeichnet habe. Vielleicht hätte ich es nicht so weit kommen lassen dürfen, aber es schien alles so perfekt zu laufen, so wie ich es wollte. Ich würde diese Zeit auch für kein Geld der Welt rückgängig machen lassen, es war ein wunderschöner Monat in meinem Leben. Eigentlich ist diese Zeit auch noch gar nicht vorbei, vielleicht bin ich noch mitten drin. Ich weiß es nicht und das ist mein Problem. Wenn ich es mich trauen sollte und ich es nicht mehr aushalte, werde ich ihn fragen, was er dazu sagt. Denn das ist das einzige, was mir weiter helfen kann. Ich hoffe er gibt mir dann eine ehrliche und nicht ganz so schlimme Antwort. Aber alles besser, als diese Ungewissheit.

Eure Miaa ♥

Dienstag, 5. Juni 2012

Liebe - ein großes Wort!

Hallo meine Lieben!
Ich wollte mir eine Pause gönnen, um endlich wieder vernünftige Texte zu posten, aber gerade eben, mitten in der Nacht, habe ich nochmal einen Versuch gestartet. Ich werde es nun einfach bloggen und bitte euch um Feedback, ob es gelungen ist. Es ist in drei Teile aufgeteilt, ich hoffe ihr versteht es.

Hier beginnt der Versuch eines gelungenen Textes:

Teil 1:

Warum kann ich keine Texte mehr schreiben. Meine Wörter, die ich aneinander reihe sind keine Texte mehr. Es sind einfach nur noch Erzählungen, ohne irgendwelchen interessanten Ansätze des Schreibens. Ich bin selbst enttäuscht von mir und ich möchte wieder schreiben können. Jedes Mal wenn ich schreibe, würde ich es am liebsten sofort wieder löschen, weil es schlecht ist. Ich möchte inspirierte, gute Texte schreiben und nicht sowas wie hier. Ich werde jetzt versuchen einen Text zu schreiben, der in mir sehr viel auslösen könnte. Ich werde über das Thema schreiben, vor dem ich Angst habe mich damit zu beschäftigen, weil ich Angst vor der Wahrheit habe. Ich möchte diesen Menschen lieben, ich möchte, dass mich dieser Mensch liebt. Aber ich weiß nicht, ob überhaupt eines davon zutrifft. Ob überhaupt Liebe zwischen uns steht. Jetzt werde ich beginnen, auf die Gefahr hin, dass ich danach entweder komplett verwirrt bin oder mir über etwas klar geworden bin, was ich gar nicht so möchte.

Teil 2:

Liebe – ein großes Wort. Es besteht nur aus 5 Buchstaben und doch ist es eines der größten Wörter dieser Welt. Ohne diese 5 Buchstaben würde die Welt nicht bestehen. Vielleicht haben gerade deshalb sehr viele Menschen Angst davor, sie haben Angst vor diesen 5 Buchstaben, diesem kleinen Wort. Vielleicht haben sie auch solch eine große Angst davor, weil es gleichzeitig das schönste und das schrecklichste Gefühl auf Erden sein kann. Es kann den einen Menschen zum glücklichsten der Welt machen und es kann innerhalb von Millisekunden einen Menschen zum traurigsten der Welt machen. Liebe, diese 5 Buchstaben sind so unberechenbar und können Angst machen, riesige Angst! Diese 5 Buchstaben sind nicht nur ein Wort, sie sind ein Gefühl, ein tiefgründiges, starkes, packendes Gefühl. Das wohl größte Gefühl auf Erden. Es bedeutet so viel und auch ich habe AngstI vor diesem Gefühl, vor diesen 5 Buchstaben – Liebe. Wenn man dieses Gefühl noch nie verspürt hat und noch nie damit konfrontiert wurde, verbindet man damit meist nur Gutes. Man bekommt so tolle Sachen erzählt und möchte auch endlich dieses Gefühl dieser 5 einfachen Buchstaben verspüren. Auch mir ging es lange Zeit so, ich wollte mich verlieben und vor allem wollte ich, dass sich jemand in mich verlieben würde. Das alles habe ich gehofft, aber trotzdem nicht wirklich damit gerechnet. Es wäre meine erste Liebe, da ist es schwer das Gefühl richtig aufzufassen. Ist es wirklich Liebe oder nur gute Freundschaft. Wo endet die Freundschaft und geht in Liebe über? Für mich war das immer ganz einfach zu beantworten. Die Liebe beginnt wenn man sich zu jemandem hingezogen fühlt, wenn man jemanden berühren will. Freundschaft kann auch ein sehr großes Gefühl sein, aber es geht dann in Liebe über, wenn man die Nähe des anderen spüren will. Ich dachte es wäre ganz einfach und sobald man sich auf diese Weise hingezogen fühlt, beginnt die Liebe. Doch ist es wirklich so einfach zu sagen. Ist es dann wirklich schon Liebe und reicht es dann schon für eine Beziehung. Ich bin mir da nicht mehr so sicher, ich bin mir nicht sicher, ab wann man von Liebe sprechen kann. Und der Grund, warum ich mich damit beschäftige ist nur eine ganz bestimmte Person. Eine Person, die ich niemals verlieren möchte und auch niemals verletzten möchte. Der Druck alles richtig zu machen ist so groß wie noch nie. Ich mag die Nähe zu dieser Person, die Nähe zu ihm. Ich mag es in seinen Armen zu liegen und mit ihm zu reden. Ich könnte Tagelang in seinen Armen liegen und nichts tun. Wenn ich bei ihm bin, fühle ich mich so wohl und unbeschwert. Aber, ob es Liebe ist. Es ist klar, dass es irgendwann weiter geht, als nur beieinander zu liegen. Irgendwann kommt es zu Küssen und irgendwann kommt es zu mehr als nur dem. Und genau das ist, was mich zu dieser Verwirrtheit geführt hat. Es gab ihn, den ersten Kuss. Unsere Lippen haben sich berührt, ich habe ihn gespürt und trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn liebe. Es ging alles so unglaublich schnell, ich konnte gar nicht darüber nachdenken und es war schon wieder vorbei. Nach ein paar Sekunden wusste ich schon gar nicht mehr, wie es gewesen ist. Es war das erste Mal, dass ich jemandem so ah gekommen bin und es waren so unglaublich viele Gedanken-Fetzen in meinem Kopf, die ich ordnen musste, sodass ich gar nicht dazu gekommen bin, meine Gefühle zu spüren. Es hört sich vielleicht etwas merkwürdig an, aber ich bin in dieser kurzen Zeit nicht dazu gekommen über meine Gefühle nachzudenken. Ich weiß nicht mehr, was ich gefühlt habe, ich weiß nichts mehr. Es ist passiert, wir haben uns geküsst. Aber danach war es nicht so herzlich, wie man es sich wünscht, glaube ich. Um herauszufinden, ob ich diese 5 großen Worte, dieses einzigartige Gefühl für genau diesen Menschen empfinde, muss ich mich wieder mit ihm treffen und muss ich ihn wieder küssen. Aber ich habe Angst ihm damit Hoffnungen zu machen, die ich später nicht erfüllen kann. Ich habe Angst ihn zu verletzten. Ich habe Angst ihm schon Hoffnungen gemacht zu haben, die ich nicht erfüllen kann. Vielleicht wäre es doch besser nur befreundet zu bleiben, aber für diesen Schritt steht mir meine Sehnsucht nach Nähe zu ihm im Wege. Nur befreundet zu sein würde bedeuten, dass diese Stunden zu zweit, in denen wir nah beieinander lagen, der Vergangenheit angehören würden. Genau das will ich nicht. Aber vielleicht muss ich dieses Opfer bringen, um weiterhin ein gutes Verhältnis zu ihm haben zu können. Vielleicht muss ich mich daran gewöhnen, dass ich ihm nicht so nah sein kann. Vielleicht muss ich uns aber auch die Chance geben, das kleine Pflänzchen Liebe zwischen uns wachsen zu lassen und es nicht direkt wieder zu erdrücken. Vielleicht, vielleicht, vielleicht. Es ist alles schwammig, alles steht in Rätseln, nichts ist sicher, das alles lässt mich unsicher werden, das alles macht mir Angst. Es kann sein, dass ich zu schnell aufgeben, dass ich zu schnell zu große Gefühle erwarte, aber es kann auch sein, dass ich mir alles nur einbilde und in Wirklichkeit gar keine Liebe dahinter steckt. Ich weiß nicht, ob ich mir einfach die Zeit geben sollte und alles auf mich zukommen lassen oder ob ich mich entscheiden sollte, weil ich zu großen Schaden damit anrichten könnte. All das weiß ich nicht, all das und noch vieles mehr.

Teil 3:

Ich habe diesen Text geschrieben, aber ich habe diesen Text mehr oder weniger allgemein geschrieben. Ich habe mir eingebildet darüber nachgedacht zu haben und ich habe mir eingebildet, versucht zu haben mir über meine Gefühle klar zu werden. Aber eigentlich habe ich nur einen allgemeinen Text mit ein paar persönlichen Beispielen geschrieben. Ich habe nur geschrieben, dass ich nichts mehr weiß. Ich habe es mir einfach gemacht, indem ich geschrieben habe, dass ich verwirrt bin und nicht weiß, was ich fühle. Anstatt mit Gedanken darüber zu machen und versuchen herauszufinden, was ich fühle. Ich bin feige. Ich bin zu feige mich meinen Gefühlen zu stellen. Ich bin zu feige, weil ich Angst habe diese schöne Zeit zu verlieren. Doch es wird mir auf Dauer nichts bringen, weil ich irgendwann wissen werden muss, ob ich das Gefühl der Liebe spüre. Irgendwann, aber jetzt bin ich noch nicht bereit dafür. Jetzt bin ich noch zu feige dafür und schaffe es noch nicht ernsthaft darüber nachzudenken. Ich habe diese Blockade in meinem Kopf, die mich daran hindert und ich habe noch nicht die Kraft sie wegzuschieben. Ich werde diese Kraft irgendwann haben müssen, aber jetzt habe ich sie noch nicht. Es geht noch nicht.

Eure Miaa ♥

(Letze Gedanken: Ich werde jetzt schlafen gehen und morgen nochmal all das hier durchlesen, dann werde ich auch entscheiden, ob dieser Post ersteinmal bestehen bleibt oder ob ich ihn wieder löschen werde. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich meinen Blog nicht mit schlechte Texten versauen will. Wenn ich diesen Text morgen für schlecht und misslungen empfinde, werde ich ihn ganz einfach wieder löschen.)

Montag, 4. Juni 2012

Der Mut fehlt, die Zweifel bestehen

Hallo meine Lieben!
Ich traue mich noch nicht darüber zu schreiben, ich habe meine Zweifel und trotzdem gehe ich immer einen Schritt weiter. Ich weiß nicht, was sich daraus entwickeln wird, ich weiß nicht ob es richtig ist, wie ich mich verhalten. Ich kann es noch nicht in Worte fassen, ich bin mir zu unsicher. Ich schreibe im Moment sehr selten und wenig. Eigentlich hilft es mir über alles klar zu werden, aber diesmal ist es anders. Ich habe Angst darüber zu schreiben, ich kann es noch nicht und deshalb tue ich es auch nicht.

Ich weiß nicht, ob ich erstmal eine kleine Pause hier beim Bloggen einlegen werde, ich weiß nicht, wann der nächste Post kommt, vielleicht wird es lange dauern, vielleicht kommt er schon ganz bald, aber ich möchte nicht mehr solch uninspirierte Texte posten. Ich hoffe alle verstehen mich, aber es gibt seit eine Weile eine Schranke in meinem Kopf, die es mir nicht möglich macht etwas gutes zu schreiben. Diese Schranke nennt sich Zweifel und ich muss aufpassen, dass sie mich nicht auffrisst. Zum Glück habe ich immer wieder diese wunderschönen Momente und die wunderbaren Leute, die mir wieder zeigen, dass ich mein Leben geniesen sollte. Die Zeit mit meinem Cousin ist nun vorbei und ich habe es gut überstanden, es war kein Stress, es war okay. Ich hoffe einfach, dass ich bald mehr Sicherheit bekomme und nicht mehr so viel Zweifel haben muss. Denn eigentlich passiert im Moment wirklich viel Schönes in meinem Leben, aber ich kann einfach nicht schreiben. Und deshalb höre ich damit jetzt auch auf und beende hiermit diesen Post. Seid mir nicht böse, wenn es im Moment so unregelmäßig ist, dass ich etwas poste. Ich hoffe alle bleiben mit treu, ich bin sehr froh über meine 13 Leser! Auch wenn es nicht besonders viele sind, ich liebe sie!

Eure Miaa ♥

Montag, 28. Mai 2012

Ferien und geniales Wetter! ♥

Hallööchen meine Lieben!
Ich hoffe ihr habt auch alle so geniales Wetter wie ich hier! Die Sonne scheint bei blauem Himmel, angenehme Hitze und alles perfekt. Wir haben Ferien und können dieses ganze Wetter einfach nur genießen! Ich komme gerade von einer Runde Sonnen auf dem Balkon und musste mich jetzt erstmal wieder in den Schatten oder rein verziehen, weil meine Haut sehr hell und empfindlich ist.  Klar will ich braun werden, aber das ist bei mir sowieso sehr schwierig und ehrlich gesagt bin ich lieber ein bisschen heller, als später Hautkrebs zu haben. Aaaber ich habe mir vorgenommen mich in den Ferien jeden Tag ein bisschen, ob ein- oder mehrmals am Tag, in die Sonne zu legen, damit ich wenigstens etwas sommerliche Bräune bekomme. Später werde ich höchstwahrscheinlich zu einer Freundin gehen, wir werden vielleicht noch ein bisschen was unternehmen und dann übernachte ich mal wieder bei ihr. Morgen werde ich wahrscheinlich auch noch bei ihr sein und bis auf Freitag und Sonntag ist meine Woche auch schon ausgeplant. Ich habe mir vorgenommen in den Ferien viel zu unternehmen und ein bisschen zu lernen, jedoch sind in der zweiten Ferienwoche einige meiner Freunde weg und deshalb werde ich wahrscheinlich da mehr lernen.  Diese Woche wird erstmal genossen und nichts gemacht! Leider kommen mir zur Zeit immer nur Abends Ideen und Inspirationen für Texte, aber da liege ich meist schon im Bett und dann schreibe ich sie nur manchmal mit dem Handy, weil das einfach ziemlich nervig ist. Ich hoffe ich bekomme auch mal wieder tagsüber was gutes zu Stande und nicht immer nur mitten in der Nacht... ;) Bei mir ist nur leider so, dass ich immer Abends oder Nachts in meinem Bett über alles nachdenke und dann könnte ich stundenlang schreiben, aber wenn ich das morgens aufschreibe, fehlt der nötige Pfiff hinter der Sache! :D :D Okay... ich hör jetzt auf mit dem gelaber und wünsche euch einfach noch gaanz wunderschöne, tolle, heiße, sonnenreiche, entspannte und lustige freie Tage!
Eure Miaa ♥

Samstag, 26. Mai 2012

Nur noch kurz den Kopf freischreiben...

Hallochen meine Lieben! Ich schreibe jetzt hier mal wieder vom Handy und will einfach nur noch ganz kurz meinen Kopf freischreiben und meine Gedanken ausdenken... Vielleicht habt ihr schonmal gelesen, dass mir das schreiben dabei hilft endlich alles aus meinem Kopf zu bekommen, weil ich mir Gedanken darüber mache und es damit ausgedacht und aus meinem Kopf gestrichen ist. Heute habe ich IHN wieder gesehen im Tanzkurs, eigentlich wollten wir ja wie gesagt danach ins Kino, aber daraus wurde leider nichts, weil dann doch der Eurovision songcontest bevorzugt wurde. Er konnte leider nicht mitkommen, weil er zu weit weg wohnt und dann nicht mehr nach Hause gekommen wäre... Naja, damit war der Tag für mich erstmal gelaufen, weil ich wieder kaum Zeit mit ihm verbringen konnte. Wir werden uns wahrscheinlich am Donnerstag sehen, ich werde ihn sehen, aber es dauert wieder fast eine Woche und ich vermisse ihn. Dann geht er in den Urlaub und ich sehe ihn wieder längere Zeit nicht. Ich habe das Gefühl es soll nicht sein, dass wir Zeit zusammen verbringen, jedes mal kommt etwas dazwischen und ich habe mich wieder umsonst gefreut. Naja, diese Woche wird es schon noch klappen, da bin ich mir ziemlich sicher. Und ich bin gespannt was dann passieren wird, aber eins kann ich sagen, ungeküsst werde ich ihn wahrscheinlich nicht wieder verabschieden. Heute Abend war eigentlich wirklich schön und lustig, den esc angeschaut und davor waren wir noch shoppen und haben alle etwas gefunden, sogar ich! :D Ich finde sehr selten Klamotten, dann habe ich immer schlechte Laune. Aber diesmal hat es geklappt. Ich bin jetzt doch plötzlich sehr müde und werde jetzt lieber versuchen zu schlafen... Ich weiß nur, dass ich IHN verdammt gern habe und ihn vermisse, jeden einzelnen verdankten Tag ohne ihn. Also meine Lieben, viele von euch haben bestimmt den esc auch angeschaut, seid ihr zufrieden mit dem 8. Platz? ;) also ich finde die Top 10 wirklich supi. :)) Schlaft gut, auch wenn ihr das wahrscheinlich nicht vor dem bett gehen lesen werdet! ;) Eure Miaa <3

Freitag, 25. Mai 2012

Und alles kam anders!


Hallo meine Lieben!
Leider habe ich keine besonders gute Laune. Den Grund dafür, werdet ihr gleich lesen!

Freitagabend, letzter Schultag vorbei, viel Zeit und trotzdem alleine daheim. Es war alles so schön geplant... Eigentlich wäre ich heute zu ihm gegangen und es wäre wunderschön geworden, ich weiß, dass es einfach nur wunderschön geworden wäre. Ich war in der Bahn auf dem Weg zu ihm, ich war schon auf halber Strecke, als ich eine SMS von ihm bekommen habe. Er hat Herzrasen und Kopfweh, er muss zum Arzt. Es ist nicht das erste Mal, dass er Probleme mit seinem Herz hat und er weiß, was damit ist, aber er muss zum Arzt und es kann dauern. Er hat Schmerzen und es geht ihm schlecht und es kann dauern. Für mich hieß das, aussteigen, warten, einsteigen, nach Hause fahren. Ich hatte mich so gefreut auf den Tag, die ganze Woche, und jetzt muss ich mir Sorgen um ihn machen. Ich habe Angst, dass es etwas schlimmeres sein könnte, mit seinem Herz. Jetzt bin ich daheim, er ist auch wieder zurück vom Arzt und ist auch daheim. Und ich wäre so gerne bei ihm, ich würde so gerne in seinen Armen liegen und die Zeit mit ihm genießen. Ich denke die ganze Zeit nur an ihn und freue mich auf morgen und hoffe, dass er kommen kann. Wenn er nicht kommen könnte wäre ich einfach nur traurig. Ich vermisse ihn so sehr, ich vermisse seine Nähe, ich vermisse seinen Duft, ich vermisse seine Stimme, ich vermisse alles an ihm. Ich vermissen IHN! Aber all das nützt jetzt nichts, weil ich ihn erst morgen sehen werde (wenn ich Glück habe). Morgen sehe ich ihn im Tanzkurs und danach geht es zu viert ins Kino. Mit zwei Freundinnen und ihm. Klar, wir verbringen Zeit zusammen und es ist  jedes Mal ein riesen Spaß, wenn wir zu viert sind, aber ich hatte mich so auf seine Nähe gefreut... Trotzdem... Ich darf mich noch nicht komplett auf ihn einlassen, denn es kann sein, dass wir nie zusammen sein werden. Aber ich will einfach bei ihm sein, jetzt. Aber ich sitze hier alleine, Ferienanfang, Freitagabend und schlechte Laune. Morgen wird toll, es wird bestimmt witzig mit den dreien, sie sind alle so unglaublich toll, lustig und ich hab sie alle richtig richtig lieb! Sie sind die besten!
 Eure Miaa ♥

Dienstag, 22. Mai 2012

Nicht aufgeben!

Hallihallöle ihr Lieben da draußen!
In meinem letzten Post habe ich schon darüber geschrieben, dass es mir im Moment richtig gut geht, aber es auch andere Zeiten gab. Ich bin selbst nicht so der Mensch, der sich immer einredet, dass alles wieder gut wird und dass man nicht aufgeben sollte, vor allem nicht in solchen schwierigen Situationen. Aber seit ich mir mehr Gedanken über mein Leben mache und über alles nachdenke und zwar im positiven Sinn, habe ich gemerkt, dass man die schlechten Zeiten einfach braucht, um sich über schöne Dinge wieder richtig freuen zu können. Ich glaube es ist viel schöner, wenn man schon wegen kleinen Dingen einfach glücklich sein kann, als dass alles im Leben so scheinbar schön ist und man immer größere, tollere, schönere Dinge braucht, um sich mal wieder richtig freuen zu können. Das heißt nicht, dass es nicht auch toll ist, wenn man ein unbeschwertes Leben führt, aber man sollte nie vergessen all die schönen Dinge zu schätzen. Das hört sich jetzt wahrscheinlich alles so nach 'Mainstream' - Gelaber an und ich kann auch verstehen, wenn ihr das hier nicht all zu ernst nehmt, weil man es schon tausend mal gelesen hat, aber ich habe in letzer Zeit für mich alleine dieses Gefühl der Zufriedenheit kennengelernt. Ich hatte auch schon davor schönen Zeiten und war Zufrieden, aber ich merke einfach gerade wie schön das Leben sein kann, ohne dass viel passieren muss. Und das weiß ich nur wegen der weniger schönen Zeiten in meinem Leben und auch wenn es schreckliche Tage und Wochen waren, haben sie mich weitergebracht. Wenn es diese Zeit nie gegeben hätte, wäre ich jetzt wahrscheinlich nicht so glücklich und befreit wie ich es im Moment bin. Und trotzdem bin ich mir bewusst, dass wieder eines dieser Tiefs kommen wird und es mir nicht so gut gehen wird. Aber dann werde ich wissen, dass auch plötzlich wieder alles gut werden kann und ich werde versuchen nicht so in mich hineinzufallen. Ich werde nicht aufgeben, ich werde diese Zeit durchmachen und auf schönere warten, die auch wieder kommen werden. Ich bin mir sicher aufgeben ist keine Lösung! Vor allem weil in meinem Umkreis in letzter Zeit öfters aufgegeben wurde oder jemand kurz davor stand, weiß ich das es nichts bringt. In entfernteren Kreisen hat sich jemand das Leben genommen, es war ein Freund einer meiner Freundinnen, den ich nicht kannte. Ich kannte ihn nicht und deshalb war das für mich nicht so schlimm, aber ich weiß, dass er sich nur vor den Zug gestellt hat, weil er gemobbt wurde. Das ist etwas sehr schlimmes und wenn irgendwann die Kraft nicht mehr reicht, kann es sein, dass man aufgibt und das alles beenden will. Doch ich denke auch für ihn wären wieder gute Zeiten gekommen... Vielleicht geht es ihm jetzt irgendwo im nirgendwo auch besser als hier, aber ich denke man sollte so lange wie nur irgendwie möglich versuchen auf die besseren Zeiten zu warten und versuchen Dinge zu ändern. Ich hoffe einfach nur, dass so viele Leute wie möglich schaffen ihr Leben in die Hand zu nehmen und es nicht (einfach) wegwerfen. Man sollte sich von Leuten, die einen nicht so nehmen können wie man ist entfernen und wenn es nicht mehr anders gehen sollte, sollte man auch größere Schritte wie einen kompletten Umzug in ein neues Leben wagen. Ich habe einfach gemerkt, dass auf schlechte Zeiten auch wieder gute Folgen und auf die guten wieder schlechte Zeiten. Und auch wenn ich noch nie so große Probleme hatte, dass ich mich verletzt habe oder mich gar umbringen wollte, und ich es deshalb wahrscheinlich nicht nachvollziehen kann, wie schlecht es so jemanden wirklich geht, hoffe ich mit diesem Text ein gaaanz kleines bisschen vermitteln zu können, dass man nicht aufgeben soll! Es muss gar nicht so schlimm sein, dass es für Selbstmord reicht, auch alle Menschen mit 'kleineren' schlechten Zeiten, sollten nicht aufgeben! Ich verspreche, dass auch wieder schönere Zeiten kommen! Irgendwann bekommt man einen kleinen Weg  gezeigt und man kann plötzlich die Kraft aufbringen, wieder aufzustehen. Es kann dauern, es kann sein, dass man denkt ich bekomme diesen Weg nie wieder zu gesicht, aber glaubt mir, jeder bekommt irgendwann diesen kleinen Weg zu gesicht. Dann muss man ihn nur noch annehmen und dafür muss man bereit sein. Das einzige was passieren kann, ist dass man diesen kurzen Augenblick verpasst, indem dieser Weg aufleuchtet. Oft sind es neue Menschen, die dir diesen Weg zeigen und man sollte immer für neues offen sein, sonst kann es schnell zu spät sein. Ich hoffe jeder von euch da draußen sieht diesen Weg und findet damit die Kraft wieder aufzustehen. Ich kann nur sagen, es lohnt sich immer wieder aufzustehen und den Weg aufs neue zu suchen. Auch wenn es sehr lange dauern kann, irgendwann findet ihn fast jeder! Und danach wird es immer schöner und man ist froh nicht aufgegeben zu haben!

Das lag mir auf dem Herzen und ich hoffe das kommt jetzt nicht zu sehr 'Weltretterisch' rüber. Bitte fasst das jetzt nicht falsch auf. Ich habe wahrscheinlich einfach überhaupt keine Ahnung, wie schlecht es manchen Menschen geht und ihr könnt mir auch gernen schreiben, wenn ihr anderer Meinung seid...
Eure Miaa ♥