Sonntag, 10. Februar 2013

Zerbreche nicht an denen, die dich hassen. Wachse an denen, die dich lieben!

Donnerstag, 3. Januar 2013

Mobbing

Hallo ihr Lieben...
Ja, ich weiß es kam sehr, sehr lange nichts mehr. Ich entschuldige mich jedes Mal aufs neue und irgendwie hat das so keinen Sinn, ich weiß nichtmal, ob das hier jemand liest. Es gab viele verschiedene Gründe, warum ich nichts mehr gepostet habe und ehrlich gesagt weiß ich auch nicht genau, wie lange es dauern wird bis zum nächsten Post. Aber es war mir jetzt gerade irgendwie wichtig über etwas ganz bestimmtes zu schreiben und zwar öffentlich. Wenn das nur einer liest und es irgendwo im Hinterkopf behält, dann reicht mir das schon, denn es ist ein unglaublich wichtiges Thema, auf das ich aus bestimmten Gründen gekommen bin. Und es wird wahrscheinlich auch keiner meiner gewöhnlichen Texte sein, ich weiß es nicht, ich werde sehen was kommt, aber bitte, bitte lest es euch durch, einfach nur eine weitere Meinung zu diesem Thema..
 Mobbing, etwas schreckliches, was unglaublich schwere Folgen haben kann und trotzdem Tag für Tag vor jeder Augen passiert. Jeder hat es wahrscheinlich schon einmal mitbekommen, vielleicht mehr vielleicht weniger, vielleicht war er selbst betroffen oder hat selbst gemobbt oder einfach nur gesehen, wie ein anderer Mensch gemobbt wurde. Was wahrscheinlich auch jeder kennt ist der Fall Amanda Todd und er zeigt die Folgen, die es haben kann. Und gibt es wirklich jemanden da draußen, der sich darüber Gedanken macht, was für schwere Folgen ein solches Verhalten haben kann, wenn er selbst mobbt. Ich glaube es gibt viele, die sich darüber gar keine Gedanken machen, die beim Mobbing gar nicht zwanghaft etwas böses wollen, aber es ihnen einfach Spaß macht sich stark zu fühlen, selbst gut dazustehen, weil der andere nicht "cool" genug ist. Ich kann nicht verstehen, wie man nicht merken kann, dass man jemanden so sehr gedemütigt hat, dass dieser sich das Leben nehmen möchte. Und natürlich kommt es nicht immer dazu und mir steht auch gar nicht zu über solche Fälle zu urteilen. Doch es gibt auch schwächere Formen von Mobbing, Dinge, die vielleicht noch gar kein Mobbing sind, aber trotzdem andere sehr stark, tief verletzten und gezwungener Maßen an sich selbst zweifeln lassen. Wenn es nur spaßig ausgedrückte Worte wie 'Streber' oder 'ahh stimmt ja, du lernst ja den ganzen Tag und hast gar kein Leben und keine Freunde', es tut trotzdem weh. Es muss nicht sein, dass diese Person der anderen etwas böses will oder sie überhaupt nicht ausstehen kann, vielleicht denkt sie sich nichts dabei, aber das ist ein großer Fehler. Auch wenn die andere Person damit umgehen kann, es schwächt jedes Mal ein kleines bisschen das Selbstbewusstsein und es wird sich irgendwann, in einer schwierigen Phase, zeigen. Bitte, denkt darüber nach, was ihr sagt. Es kann so sehr verletzten, es kann so tiefe Narben bei einer Person hinterlassen ohne dass es jemand merkt. Nehmt es nicht auf die leichte Schulter solche Bemerkungen zu machen, selbst wenn es so scheint, als könnte dieser Mensch damit umgehen, es geht nie ohne Spuren an jemandem vorüber. Nicht die kleinste Bemerkung. Jeder kennt es, dass man nicht mit allen Menschen dieser Welt befreundet sein kann, dass man nicht mit jeder Charaktereigenschaft klarkommen kann, dass jemand andere Interessen hat oder dem eigenen Schönheitsideal nicht entspricht. Das ist alles völlig normal, bedeutet aber gleichzeitig nicht, dass man deshalb jemanden dafür mobben muss. Man muss nicht jeden mögen, man darf auch mal jemanden überhaupt nicht leiden können, so lange man ihn dafür nicht fertig macht! Es bringt nichts, lasst jeden Menschen so leben, wie es ihm gefällt, wenn ihr keinen engeren Kontakt zu ihm habt. Es gibt so viele Menschen, die in Wirklichkeit ganz anders sind, als sie bei Fremden oder Bekannten zu sein scheinen. Lasst jedem das Glück zu leben, zu atmen, glücklich zu sein, Freunde und Hobbys zu haben, lebt euer eigenes genauso schönes Leben und werdet damit glücklich ohne jemanden anderen dafür unglücklich machen zu müssen. Das ist es nicht wert. 
Es war mir wichtig das hier loszuwerden, ich weiß nicht wie oft ich mich wiederholt habe, ob das alles so nachweisbar ist oder sonst irgendwas. Aber es waren meine ehrlichen Gedanken, nachdem ich mich eine Weile damit beschäftigt habe und ich hoffe es gibt irgendjemanden, der das nur einmal gelesen hat, denn dann ist es irgendwo im Kopf gespeichert und wird ein winziges Puzzelteil der Gedanken des Menschens sein.
Eure Miaa ♥ 

 

Mittwoch, 21. November 2012

Unausgesprochen

Das schlimmste Gefühl ist es, nicht aufschreiben zu können, was ich fühle. Wenn es mir schlecht geht, habe ich sofort das Gefühl alles aufschreiben zu müssen und danach geht es mir besser, wirklich besser. Es ist kaum zu beschreiben, wie es ist, keine Worte dafür zu finden, obwohl man es gewöhnt ist alles aufschreiben zu können, wenn man es braucht. Es ist fast wie eine Droge, man braucht es, wenn es einem schlecht ist, wenn man es nicht bekommen kann, wird nur schlimmer und schlimmer.
Mir geht es schlecht, tief in meinem Inneren weiß ich ganz genau warum, doch es ist so weit weg und gleichzeitig beherrscht es meinen ganzen Körper und kommt mir so nah, wie sonst nichts und niemand es tut.
Ich kann nichts schreiben, es macht mich noch schwächer, ich kann nichts dagegen tun, ich habe mich für diesen Teil in meinem Leben selbst entschieden. Es ist da und es wird bleiben. Der erste Schritt ist es zu schaffen, darüber schreiben zu können. Danach kann ich langsam ein Fuß vor den anderen setzten und vielleicht, wenn ich Glück habe, dann stolpere ich nicht über meine eigenen Füße.

Samstag, 3. November 2012

Der Gefangene eines Liedes

Ich habe es versucht, ich habe das Lied eingeschaltet und habe es laufen gelassen. Die Wirkung dieses Liedes ist unglaublich, keiner der das noch nicht erlebt hat, wird es nachvollziehen können. Schon vor Beginn des Liedes wird mir ganz eng im Magen, nur der Gedanke daran macht mir schon Angst. Es wird eingeschaltet, die ersten Töne erklingen und ich bekomme nur noch schwer Luft, ich spüre wie es enger und enger wird, doch plötzlich falle ich wie in eine kleine Ohnmacht, ohne es zu wollen fallen meine Augen zu, in meine Nase zieht der Geruch von seinem Parfüm, vor meinen geschlossenen Augen sehe ich sein Zimmer, seine Musikanlage, ich fühle mich als würde ich in seinen Armen liegen. Wie damals. Als nächstes kommen mir die Bahnfahrten in den Kopf geschossen, ich sehe genau wer vor mir saß und wie ich von Glück erfüllt war. Doch dann plötzlich merke ich wie ich in einer falschen Welt leben und meine Augen reißen wieder auf. Ich versuche gegen mich anzukämpfen, ich wollte dieses Lied zu Ende hören, um endlich mit ihm abzuschließen, aber ich verlieren den Kampf gegen mich selbst und drücke den Pausenkopf nach einer Minute und ein paar Sekunden. Mir standen noch weitere zweieinhalb Minuten bevor, Minuten, die ich nicht erleben konnte, weil sie mir zu viel bedeuten. Es war die Stelle des Refrains, an der ich wieder ins hier und jetzt zurückgeholt wurde...